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Pflege

Viele Selbsthilfegruppen, wie z.B. Multiple-Sklerose, Parkinson oder Krebs haben einen Bezug zum Thema Pflege.

An gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen hat das Thema Pflege durch den demographischen Wandel. Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt die Ausbreitung von Morbidität und dementiellen Erkrankungen zu. Hier sind es die pflegenden Angehörigen, die sich in Selbsthilfegruppen treffen.

Der Gesetzgeber hat mit dem Pflege - Weiterentwicklungsgesetz 2007 auf diese Situation reagiert und mit § 45d SGB XI Möglichkeiten einer Förderung gemeinschaftlicher Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen geschaffen.

Differenzierte Informationen zur aktuellen gesetzlichen Regelung finden Sie bei der NAKOS.

Seit 2017 bieten in Nordrhein-Westfalen vor Ort Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) Unterstützung bei Vermittlung in Selbsthilfegruppen und bei Gründung von Selbsthilfegruppen sowie Beratung bestehender Gruppen an. Inzwischen existiert ein landesweites Netzwerk von derzeit 53 Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe, die sich in unterschiedlicher Trägerschaft befinden.

Die Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in Trägerschaft des Kuratoriums Deutsche Altershilfe unterstützt und begleitet die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe und ist zentraler Ansprech- und Netzwerkpartner auf Landesebene für die gemeinsamen Tätigkeiten und Themen. Unter www.pflegeselbsthilfe.de finden Interessierte alle Informationen zu bereits bestehenden Gruppen, aber auch Gruppen, die sich gerade erst gründen auf dem Schwarzen Brett. Darüber hinaus finden sich Kontaktdaten zu Mitarbeitenden in allen Kontaktbüros vor Ort sowie interessante Veröffentlichungen und aktuelle News rund um die Themen Alter und Pflege.

Vielfältige Informationen zum Thema Pflege im Allgemeinen bietet der Pflegewegweiser Nordrhein-Westfalen. Über die kostenfreie landesweite Telefonnummer 0800 4040044 sowie das Internetportal Pflegewegweiser finden Interessierte Hinweise und Beratungsangebote.

Einen Überblick über Angebote für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige bietet das Gesundheitsministerium NRW.
Detaillierte Informationen zu Selbsthilfe und Pflege gibt auch die NAKOS.