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Pflege

Viele Selbsthilfegruppen, wie z.B. Multiple-Sklerose, Parkinson oder Krebs haben einen Bezug zum Thema Pflege.

An gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen hat das Thema Pflege durch den demographischen Wandel. Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt die Ausbreitung von Morbidität und dementiellen Erkrankungen zu. Hier sind es die pflegenden Angehörigen, die sich in Selbsthilfegruppen treffen.

Der Gesetzgeber hat mit dem Pflege - Weiterentwicklungsgesetz 2007 auf diese Situation reagiert und mit § 45d SGB XI Möglichkeiten einer Förderung gemeinschaftlicher Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen geschaffen.

Vom GKV-Spitzenverband wurden bundesweite Empfehlungen zur „Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten, ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe ...“ entwickelt.

In Nordrhein-Westfalen bietet der Pflegewegweiser Informationen über die Beratungs- und Unterstützungsangebote im Land. Über die kostenfreie landesweite Telefonnummer 0800 4040044 sowie das Internetportal Pflegewegweiser finden Interessierte Informationen und Beratungsangebote. Vor Ort bieten Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) Unterstützung zur Vermittlung in und bei der Gründung von Selbsthilfegruppen an.

Einen Überblick über Angebote für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige bietet das Gesundheitsministerium NRW Detaillierte Informationen zu Selbsthilfe und Pflege gibt auch die NAKOS.