Die Clearingstelle Impfschäden bietet den Betroffenen eine Anlauf-, Kontakt und Vermittlungsstelle. Sie unterstützt bei der Klärung und Bearbeitung behördlicher Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit einer möglichen Erkrankung nach einer Corona-Schutzimpfung stehen. Auch bei Problemen mit der medizinischen Versorgung kann die Clearingstelle kontaktiert werden. Die Clearingstelle Impfschäden ist ein niedrigschwelliges, kostenfreies und unverbindliches Angebot für Betroffene, die ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben.
In persönlichen Gesprächen werden bestehende gesundheitliche Belastungen ebenso wie wirtschaftliche Herausforderungen erfasst und eingeordnet. Auf dieser Grundlage werden Betroffene bedarfsgerecht auf mögliche Unterstützungsangebote hingewiesen und beim weiteren Vorgehen begleitet.
Sofern gewünscht, wirkt die Clearingstelle auch in kooperativer Weise darauf hin, gemeinsam mit den jeweils zuständigen Sozialleistungsträgern tragfähige Lösungen für den konkreten Einzelfall zu finden. Dabei steht nicht die rechtliche Bewertung einzelner Ansprüche im Vordergrund, sondern die unterstützende Vermittlung zwischen den Beteiligten.
Die Clearingstelle ist unter der Telefonnummer 0211-855 4333 zu folgenden Zeiten erreichbar: montags, dienstags und donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr sowie dienstags von 17.00 bis 19.00 Uhr. Alternativ können sich Betroffene per E-Mail an clearingstelle-impfschaeden@mags.nrw.de oder über ein Kontaktformular an die Clearingstelle wenden.
Es erfolgt keine medizinische Beratung, sodass der Kontakt zur Clearingstelle den ärztlichen Kontakt nicht ersetzen kann. Eine Vermittlung an Ärztinnen und Ärzte ist weiterhin durch das Regelsystem möglich – hierzu kann Kontakt mit der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe oder unter der Telefonnummer 116 117 aufgenommen werden.
Link zur Pressemeldung