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Zur Treue gehören immer Zwei! - Gemeinschaftliche Therapieverantwortung im Arzt-Patienten-Verhältnis

Fachtagung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vom 25. Mai 2016

Erstellt am 21.06.2016 Der Leitgedanke zur Tagung zielte ab auf "Gemeinsam für mehr Offenheit zwischen Arzt und Patient".
Viele Patienten haben gute Gründe, sich nicht therapietreu zu verhalten. Problematisch ist, wenn dies in der Sprechstunde unausgesprochen bleibt. Auf der Fachtagung „Zur Treue gehören immer zwei“ diskutierten am 25. Mai 2016 in Düsseldorf rund 120 Ärzte und Patienten darüber, wie die Kommunikation zwischen Arzt und Patient offener werden kann. Eingeladen hatte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) in Zusammenarbeit mit Selbsthilfe- und Patientenvertretern.
Studien zufolge nehmen rund 30 Prozent der Patienten, darunter selbst lebensbedrohlich Erkrankte, ihre Medikamente nicht oder nicht in der verordneten Weise ein. KVNO und Patientenvertreter haben dies zum Anlass genommen, mit Ärzten und Patienten darüber zu reden. Insgesamt ergab sich ein breiter gemeinsamer Nenner bezüglich der Erfolgsfaktoren für Therapietreue.
Alle Ergebnisse zeigen, dass sich Patienten und Ärzte mehr Zeit für eine verständliche und ausführliche Kommunikation wünschen und die gegenseitige Wertschätzung als Grundlage für eine gelingende Therapietreue sehen. Hierzu gibt es eine ausführliche Pressemitteilung sowie eine Veröffentlichung in der Ärztezeitung. Zum Lesen der Tagungsdokumentation und weiteren Veröffentlichungen zu diesem Thema bitte hier klicken.