Menu

Selbsthilfegruppen dürfen sich unter bestimmten Voraussetzungen wieder treffen

Auf der Grundlage seiner aktuellen Corona-Schutzverordnung bezieht das Land NRW auch Selbsthilfegruppen in die Wiederaufnahme von Kontakten ein.

Erstellt am 15.05.2020

Nach Rücksprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, Frau Claudia Middendorf, folgende Formulierung bestätigt: 

„Nach § 7 Abs. 1 CoronaSchVO in der Fassung vom 11.5.2020 ist die Durchführung von (außerschulischen) Bildungsangeboten zulässig. Zudem sind nach § 12 CoronaSchVO auch gesundheitliche Dienstleistungen erlaubt. Aus der Zusammenschau ergibt sich, dass auch medizinisch indizierte Selbsthilfegruppe ihre Arbeit aufnehmen dürfen. Dabei dürften die Vorgaben des § 7 zu beachten sein. Es sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen; hierzu ist der Zutritt zu Schulungsräumen auf maximal 1 Person pro fünf Quadratmeter Raumfläche zu begrenzen, soweit nicht durch einen Raumplan die Einhaltung der Mindestabstände auch bei einer Nutzung mit mehr Personen dargestellt werden kann.“

Die Formulierung wird im MAGS so ausgelegt, dass sie für alle Selbsthilfen gilt.

Die aktualisierte Corona-SchutzVerordnung NRW finden Sie hier