Telefon: 02166 / 24 85 67

Selbsthilfezusammenschlüsse seltener Erkrankungen

Die Münsteraner Selbsthilfekontaktstelle sucht Informationen über Selbsthilfeinitiativen oder Beratungsmöglichkeiten zum Thema Asperger Syndrom. Es handelt sich um ein Krankheitsbild, das viel Ähnlichkeit mit dem „high functioning-Autismus“ hat. Bekannt wurde das Asperger Syndrom erst 1992. Es gilt als seltene Krankheit.
Rückmeldungen an:
MIKS, Tel. 02 51 / 51 12 63, Fax 02 51 / 51 85 86, e-mail miks-muenster@paritaet-nrw.org

Achalasie
Achalasie-Selbsthilfe e.V.
c/o Oliver Noll, Regenskamp 22, 48157 Münster

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Neue Selbsthilfekontaktstellen in NRW

Aachen
A.K.I.S. Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in der VHS Aachen
Ottostr. 88, 52062 Aachen, e-mail Elmar.Burger@akis-aachen.de
Tel. 02 41 / 4 90 09, Fax 02 41 / 40 60 23

Gelsenkirchen
Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt
Kurt-Schumacher-Str. 4, 45875 Gelsenkirchen, e-mail martina.greiwe@gelsenkirchen.de
Tel. 02 09 / 1 69 26 44

Gütersloh
BIGS, Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle
Blessenstätte 1, 33330 Gütersloh, e-mail bigs@gtelnet.net
Tel. 0 52 41 / 82 35 86, Fax 0 52 41 / 82 35 87

Kreis Lippe
LIKISS, Lippische Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
Elisabethstr. 47, 32756 Detmold, e-mail info@selbsthilfe-lippe.de
Tel. 0 52 31 / 56 12 60, Fax 0 52 31 / 56 12 69

Paderborn
Selbsthilfekontaktstelle Paderborn
Rathenaustr. 28, 33102 Paderborn
Tel. 0 52 51 / 8 78 29 60, Fax 0 52 51 / 8 78 29 58

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Mobbing

Mobbing Kontakt-Telefon
Das Bistum Aachen betreibt in Kooperation mit anderen Arbeitnehmerorganisationen ein Mobbing-Kontakt-Telefon. Hier stehen speziell ausgebildete Frauen und Männer ehrenamtlich für Gespräche mit Betroffenen zur Verfügung. Ziel der Gespräche am Telefon ist, Orientierung und Hinweise über die Möglichkeit des weiteren Vorgehens zu geben.
Das Mobbing-Kontakt-Telefon ist zu erreichen:
08 00 / 18 20 18 2 – Mo. und Do. 18.00 – 20.00 Uhr

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Der Gesundheit nutzen – Krankenhaus trifft Selbsthilfe

Die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Selbsthilfegruppen ist noch nicht Selbstverständlichkeit geworden. Hier liegen Ressourcen zum Wohle von Patientinnen und Patienten brach, Vorteile werden nicht genutzt.
KOSKON NRW und die AG KISS NW veranstalteten daher gemeinsam mit den Wittgensteiner Kliniken am 9. Oktober 2002 einen Workshop zum Thema „Der Gesundheit nutzen – Krankenhaus trifft Selbsthilfe“. Die Wittgensteiner Kliniken hatten zu dieser Veranstaltung nach Bad Berleburg, dem Sitz des Unternehmens, eingeladen. Ziel war, Grundlagen einer zukunftsorientierten, konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Klinik und Selbsthilfe zu schaffen.
Einen Tag lang diskutierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Kliniken und Funktionsbereichen mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe. Es zeigte sich, dass auf beiden Seiten Informationsdefizite über die jeweiligen Strukturen bestehen und Kontakte eher zufällig und ausgehend von besonders engagierten Personen zustande kommen. Die Zusammenarbeit aber, so der allgemeine Tenor, lohnt sich sowohl für die Kliniken als auch für die Selbsthilfe und nutzt vor allem den Patientinnen und Patienten. Leider reichte die Zeit nicht, Handlungsempfehlungen für die Verbesserung der Zusammenarbeit zu entwickeln. Dennoch waren die persönlichen Begegnungen und die anregenden Gespräch ein Gewinn für die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Weitere Informationen:
KOSKON NRW

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Blinden- und sehbehindertengerechte Web Seiten

Ein Faltblatt informiert darüber, wie Web-Seiten gestaltet sein sollten, damit sie für Blinde und Sehbehinderte zugänglich sind.
Zu beziehen über:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
Bismarckallee 30, 53173 Bonn, e-mail info@dbsv.org
Tel. 02 28 / 95 58 20, Fax 02 28 / 35 77 19

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Gender Mainstreaming

Gender AG
Im Rahmen der Jahrestagung 2001 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) gab es eine Arbeitsgruppe zum Thema „Selbsthilfe ist weiblich“. Um am Thema weiterzuarbeiten, haben interessierte Tagungsteilnehmerinnen eine „Gender AG“ gegründet, die sich bereits zweimal getroffen hat. Über Arbeitsergebnisse wird der KOSKON Rundbrief regelmäßig berichten. Die AG ist auch eingebunden in das Praxisforschungsprojekt (s.u.)


Praxisforschungsprojekt
Angeregt durch die DAG SHG e.V. wird ein Praxisforschungsprojekt durchgeführt zum Thema:

Geschlechterverhältnisse in der Selbsthilfe. Zur Genderperspektive in der fachlichen Selbsthilfeunterstützung.

Kooperationspartner/innen in diesem Projekt sind
  - die Evangelische Fachhochschule Darmstadt
- die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.
- das Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung e.V.
Projektteam: Prof. Dr. Maria Knab, Dr. Gerrit Kaschuba, Dr. Heinz Bartjes,
Alexandra Weide
Finanzierung: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Laufzeit: geplant September 2002 - Februar 2004
Ausgangssituation: In den letzten Jahrzehnten vollzog sich eine enorme thematische und quantitative Ausdehnung von Selbsthilfeaktivitäten; mit dieser Ausdehnung einher ging eine qualitative Weiterentwicklung von Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung. Die systematische Berücksichtigung einer geschlechterbewussten Perspektive ist dabei als ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Selbsthilfeunterstützung sowie der Selbsthilfegruppenarbeit anzusehen. Das Forschungsvorhaben wurde von der Praxisseite angeregt.
Ziel:
Durch ein handlungsorientiertes Forschungsprojekt sollen Kriterien für die Berücksichtigung der Genderperspektive in der Selbsthilfegruppenarbeit und in der fachlichen Selbsthilfeunterstützung entwickelt werden.
Umsetzung: Analyse von Materialien der Selbsthilfebewegung und fachlicher Selbsthilfeunterstützung,
Datenerhebung über Einzel- und Gruppeninterviews sowie im Rahmen von Workshops mit Frauen und Männern aus Selbsthilfegruppen und fachlicher Selbsthilfeunterstützung,
Durchführung von Workshops zur Entwicklung von Kriterien für eine Berücksichtigung der Geschlechterdimension in der fachlichen Selbsthilfeunterstützung und in der Selbsthilfegruppenarbeit; dies geschieht in Kooperation mit Schlüsselpersonen aus der Selbsthilfeunterstützung und –bewegung. Auswertung der Workshops und Ausformulierung der Kriterien.
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Clearing- und Dokumentationsstelle für Selbsthilfeforschung

Die Abteilung für Medizinische Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat eine Clearing- und Dokumentationsstelle für Selbsthilfeforschung aufgebaut. Unter www.medsoz.uni-freiburg.de/cds wird eine Datenbank zu Selbsthilfe-Projekten aus Deutschland aufgebaut. Die Datenbank wird finanziell gefördert vom Bundesgesundheitsministerium.
Leitung: Prof. Dr. Jürgen von Troschke, Dr. Bernhard Borgetto

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Forum für Patientinnen und Patienten

Im Rahmen des 10. Deutschen Fachärztetages wird ein „Forum für Patienten“ angeboten.

Termin: Termin: 16. November 2002 – 10.00 bis 12.30 Uhr
Ort: Crowne Plaza Hotel, Habsburgerring 9-13, 50674 Köln
Themen: Erwartungen der Patienten an den niedergelassenen Facharzt.
Führen Disease-Management-Programme in die Zwei-Klassen-Medizin?
Werden Patienten von modernen Behandlungsverfahren abgeschnitten?
Information:  Bundesverband Niedergelassener Fachärzte, c/o Dagmar Brakemeier-Borrek
Tel. 089 / 48 99 80 45, Fax 089 / 48 99 80 38, e-mail info@bnf.de
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Informationen für Migrantinnen und Migranten zu Rheuma

Die Deutsche Rheuma-Liga hat eine Reihe wichtiger Merkblätter in englisch, türkisch und russisch herausgebracht:

    - Was ist Rheuma?
    - Rheumatoide Arthritis
    - Degenerative Erkrankungen
    - Die juvenile chronische Arthritis

Die Materialien sind kostenlos – auch in größeren Stückzahlen – erhältlich bei
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Ref. Öffentlichkeitsarbeit, Frau Dahm
Maximilianstr. 14, 53111 Bonn
Tel. 02 28 / 7 66 06 12
oder als Download unter www.rheuma-liga.de

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Literatur

Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen: Patientenrechte bei ärztlichen Honorarforderungen.
Zu beziehen über:
BAG Patientenstellen, c/o Patientenstelle München
Auenstr. 31, 80469 München, e-mail mail@patientenstellen.de, € 4,00
Tel. 0 89 / 76 75 51 31, Fax 0 89 / 7 25 04 74

Deutsche Herzstiftung: Herznotfall im Ausland: So holen Sie Hilfe. Ein kleiner Sprachführer. o.J.
Zu beziehen über:
Deutsche Herzstiftung
Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main, e-mail info@herzstiftung.de, kostenfrei

Die Bundesregierung: Gender Mainstreaming. Was ist das? Bonn, 2002
Zu beziehen über:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53107 Bonn, e-mail broschuerenstelle@bmfsfj.bund.de, kostenfrei

Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V.: Co-Abhängigkeit erkennen. o.J.
Zu beziehen über:
BKK Bundesverband,
Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen, kostenfrei

Körner, R.: Albtraum Mobbing. Hilfe zur Selbsthilfe bei Konflikten im Beruf. Filderstadt, 2002
Zu beziehen über:
Buchhandel, ISBN 3-921262-27-5, € 14,90

Stiller-Harms, C., Welpert, H., Grundel, M.: Pflege zu Hause. Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, 2001
Zu beziehen über:
Buchhandel, ISBM 3-12-939801-5, € 18,80

Union Versicherungsdienst: Ehrenamtliche – Versicherungsschutz im Paritätischen und seinen Mitgliedseinrichtungen. o.J.
Zu beziehen über:
Materialstelle Union Versicherungsdienst GmbH
Klingenbergstr. 4, 32758 Detmold, e-mail info@union.de, € 2,60 plus Versandkosten

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