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Tagung / Fortbildungen

„Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung - Zusammenarbeit bewusst gestalten“
am 16.09.2009 10.00 – 16.00 Uhr im Industriemuseum in Oberhausen

Nach der Tagungsankündigung im letzten Rundbrief werden nun in den nächsten Tagen die offiziellen Einladungen versandt. Sollte jemand aus versehen keine Einladung erhalten, so kann diese bei KOSKON angefordert oder von der Website www.koskon.de downgeloaded werden.
Wir freuen uns auf eine spannende Tagung und eine rege Teilnahme.
In inhaltlichem Zusammenhang mit dieser Tagung stehen die nachfolgenden Workshops, die sich an zwei unterschiedliche Adressatenkreise richten.

Eintägige Workshops für Selbsthilfegruppen und Landesverbände*
„Fit für Zusammenarbeit - Selbsthilfe-Organisationen als Partner eines selbsthilfefreundlichen Krankenhauses. Kooperationspotentiale erkennen und entwickeln.“
am 26. Oktober 2009 in Dortmund-Reinoldinum – für die Region Westfalen
am 05. November 2009 in der Jugendherberge Köln-Deutz - für die Region Nordrhein

Eine gute Zusammenarbeit zwischen einer Selbsthilfeorganisation/einer Selbsthilfegruppe und einem Krankenhaus vor Ort ist oftmals davon geprägt, dass sich auf beiden Seiten besonders engagierte Personen zusammengefunden haben. Doch wechselt dann der Arzt/die Ärztin das Krankenhaus oder gibt es eine Veränderung in der Leitungsstruktur der Selbsthilfeorganisation/Selbsthilfegruppe, brechen die vertrauten Kontakte ab oder müssen neu aufgebaut werden.
Die Qualitätskriterien Selbsthilfefreundliches Krankenhaus geben nun auch Selbsthilfeorganisationen/ Selbsthilfegruppen eine Orientierung an die Hand, in „ihrem“ Krankenhaus vor Ort eine strukturierte und systematische Zusammenarbeit zu beginnen oder diese zu verbessern. Damit Ziele und Maßnahmen der Zusammenarbeit entwickelt werden können, ist es wichtig, die Kooperationspoten-tiale zu erkennen und die eigenen Möglichkeiten auf den Prüfstand zu stellen. Die Mitwirkung an den Qualitätszirkeln selbsthilfefreundliches Krankenhaus unterstützt dabei ein zielgerichtetes Handeln aller Beteiligten im Kooperationsprozess.
Ziel der Fortbildung ist es, dass die Teilnehmer/innen Voraussetzungen und Möglichkeiten für eine strukturierte Zusammenarbeit erkennen und anhand der Qualitätskriterien „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ praktikable Ziele und Maßnahmen für „ihr“ Krankenhaus entwickeln.

Eintägige Workshops für Fachkräfte in Selbsthilfe-Kontaktstellen*
„Fit für Zusammenarbeit - Selbsthilfe-Kontaktstellen als Partner eines selbsthilfefreundlichen Krankenhauses - Die Moderation von Qualitätszirkeln“
am 02. Oktober 2009 in der Jugendherberge Köln-Deutz - für die Region Nordrhein
am 08. Oktober 2009 in Dortmund-Reinoldinum – für die Region Westfalen

Auch diese Workshops stehen im direkten Zusammenhang mit der Fachtagung und richtet sich an die Fachkräfte von Selbsthilfe-Kontaktstellen und anderen Einrichtungen der Selbsthilfe-Unter-stützung NRW.
Im Kontext einer strukturierten Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Krankenhaus soll der Nutzen der Qualitätszirkelarbeit erkannt werden.
Als Vertreter/in der Selbsthilfe-Kontaktstelle ist die Funktion, Aufgabe und Rolle des Moderators/der Moderatorin geklärt. Zur Qualitätszirkelarbeit wird ein umfassender Überblick über wesentliche Schritte dieser Methode vermittelt.
Anhand praktischer Beispiele zur Umsetzung der Qualitätskriterien „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ wird in Kleingruppen die Moderation geübt.
Ziel ist, als Moderator/in die Schritte im Qualitätszirkel individuell zu gestalten und dennoch ziel-führende Ergebnisse in der geplanten Zeit zu sichern.

Zweitägige Fortbildung – für Fachkräfte aus Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW
„Psychische Beeinträchtigungen und ihr besonderer Unterstützungsbedarf in der Selbsthilfeberatung“
09. bis 10. November 2009 in Bensberg – Kardinal-Schulte-Haus

Die diesjährige Fortbildung der KOSKON ist – wie gewohnt – eine Zwei-Tages-Veranstaltung und behandelt weitergehend das Thema der Vorjahres-Fortbildung:
Am ersten Fortbildungstag sind fachliche Inputs zu Psychischen Erkrankungen allgemein, zu Borderline und Essstörungen, sowie zu Schizophrenie und Depressionen vorgesehen.
An Hand der fachlichen Inputs zu den Erkrankungen sowie der mitgebrachten Fragen und Fälle aus der Selbsthilfekontaktstellenpraxis wird das Thema an beiden Fortbildungstagen weiter bearbeitet, vertieft und die Spezifika einer Selbsthilfeunterstützung in diesem Bereich herausgearbeitet.

* Veranstaltungen in Kooperation mit der GSP – gem. Gesellschaft für soziale Projekte mbH des  PARITÄTISCHEN NRW

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Selbsthilfebörse KOSKON NRW – Seltene Erkrankungen. Vier neue Einträge in der Selbsthilfebörse.

„Einzelpersonen suchen Austausch zu gleichermaßen Betroffenen“:

Kryptopyrrolurie- Pyrrolurie ist eine Störung des Häm-Stoffwechsels die zu folgenden Symptomen führt: Chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Fehlende Traumerinnerung, Infektanfälligkeit, Chronische Muskelschmerzen, Morgendliche Übelkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Zyklusstörungen, Medikamentenunverträglichkeit, Schilddrüsenerkrankungen, Niedriger Blutdruck

Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom - Das MRKH-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, die nur Frauen betrifft. Die Häufigkeit liegt etwa bei 1:4000.

Es ist eine Chromosomenstörung die aufgrund fehlender Scheide (was durch eine Operation oder "dehnen" behoben werden kann) und fehlender oder nur teils entwickelter Gebärmutter eine eigene Schwangerschaft unmöglich macht.

Ageusie und Anosmie - Nach einer schweren Seitenstrangangina im August 2005 habe ich meinen Geschmack- und Geruchssinn verloren.

Wer weiß Hilfe bzw. kennt Betroffene, denen geholfen wurde.

Urikopathie – Gicht in Schüben, die verschriebenen Medikamente verursachen Magenprobleme.

Zu finden unter: www.koskon.de, Selbsthilfebörse, Kontakt über die KOSKON

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25 Jahre NAKOS

Mit einer Festveranstaltung feierte die NAKOS am 15. Juni 2009 in Berlin ihr 25-jähriges Jubiläum. Zu dem Empfang im Kleisthaus kamen rund 100 Gäste aus Politik und Gesellschaft, darunter der frühere Berliner Senator für Gesundheit, Soziales und Familie, Ulf Fink (CDU). Zahlreiche Vertreter/innen aus Politik und der Krankenversicherung würdigten die Arbeit der NAKOS in ihren Ansprachen. Nähere Informationen über die Veranstaltung erhalten Sie unter

http://www.nakos.de/site/neues/aktuell/?news_id_:int=170939

Auch KOSKON zählte zu den Gratulantinnen vor Ort und überbrachte ebenfalls Geburtstagsgrüße vom Landesarbeitskreis Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW.

Das NAKOS INFO Nr. 98 vom Juni 2009 widmet sich schwerpunktmäßig dem 25jährigen Jubiläum und kann kostenlos bestellt werden: NAKOS, Wilmersdorfer Str. 39, 10627 Berlin.

Bitte frankierten und adressierten Rückumschlag - DINA4, 1,45 € - der Bestellung beifügen.

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Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen - Jahrestagung

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Saarland fand vom 03. - 05. Juni 2009 in Saarbrücken statt.

Unter dem Titel „Alles bleibt anders: Neue Formen in der Selbsthilfe und der Selbsthilfe-Unterstützung“ trafen sich knapp 150 Fachkräfte aus dem Feld der Selbsthilfe-Unterstützung um gesellschaftliche und demographische Einflüsse auf die Selbsthilfe zu diskutieren. Nach einführenden Referaten zu gesundheitspolitischen Trends und Selbsthilfe im Internet beschäftigten sich Arbeitskreise mit aktuellen Themen der Selbsthilfe-Unterstützung wie Generationswechsel in Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe und Neue Medien, Selbsthilfeunterstützung in den Bereichen Pflege und im Bereich psychische Erkrankungen, Methoden für die Gestaltung von Anfang und Ende. Im abschließenden World Cafè stand die Unterstützungsarbeit im Bereich Selbsthilfe für das Jahr 2020 im Mittelpunkt.

Nähere Informationen finden Sie unter
http://www.dag-shg.de/site/wir_ueber_uns/jahrestagungen/jahrestagung2009/

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DAG Selbsthilfegruppen - Jahrbuch

Auch in diesem Jahr erschien das selbsthilfegruppenjahrbuch 2009 pünktlich zur Jahrestagung der DAG SHG. 28 Autor/innen zeichnen in 21 Artikeln ein buntes und vielfältiges Bild über unterschiedlichste Aspekte der Selbsthilfe.

Alle bisher vorliegenden Jahrgänge stehen jetzt auch in Internet unter dem Link: http://www.dag-selbsthilfegruppen.de/site/service/jahrbuch/ als PDF – Dateien zum Download bereit.
Das Jahrbuch kann auch mit einem frankierten Rückumschlag (DIN A4 – 1,45€) kostenlos angefordert werden:

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

c/o Friedrichstrasse 28
35392 Gießen

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Neuer Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

Auf der Jahrestagung der DAG SHG e.V., die in diesem Jahr in Saarbrücken stattfand, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand, der mit drei Personen besetzt ist:

Anita M.Jakubowski - Mönchengladbach, Dr. Roland Bauer - Gelnhausen und Prof. Dr. Raimund Geene - Berlin, der auch dem vorherigen Vorstand angehörte. Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt.

Die KOSKON-Mitarbeiterinnen freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstands-Team.


Aus dem Vorstand ausgeschieden sind: Sabine Bütow - Bremen, Dr. Ellis Huber – Berlin, Kerstin Keup – Prenzlau und Heidi Kramer – Bochum. Die Mitgliederversammlung bedankte sich herzlich für ihre geleistete Arbeit.

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Dokumentation: Alt, dement, depressiv – auch morgen gut versorgt?

Zum 5. Round Table der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) trafen sich im Herbst 2008 Vertreter/innen der Selbsthilfe, Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeut/innen um über die zukünftige Versorgungssituation zu diskutieren. Die Dokumentation dieser Tagung können Sie nun erhalten bei der
KVWL, Am Bach 18, 33602 Bielefeld oder über doris.schloemann@kvwl.de

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BLEIB GESUND STIFTUNG verleiht Oskar-Kuhn-Preis

Zum achten Male wurden für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Patienten orientierten Gesundheitskommunikation u.a. folgende Initiativen mit Selbsthilfe-Bezug ausgezeichnet:

Das Projekt „achse.info: Informationen zu seltenen Erkrankungen verbessern – die Vernetzung der Selbsthilfe fördern“ erhielt den OKP-Ehrenpreis. Das von der Robert Bosch Stiftung und der Telekom unterstützte Projekt fördert aus Sicht der Jury den interaktiven Dialog, von Menschen mit seltenen Erkrankungen, behandelnden Ärzten, Angehörigen und Interessierten.

Allianz Chronischer Erkrankungen (ACHSE) e.V., www.achse-online.de

Das Projekt „Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen – Ein Informationsprojekt an Schulen“ des Vereins „Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg erhielt eine Lobende Anerkennung. Die Initiative der Angehörigen psychisch Kranker will Schüler/innen mit dem Thema, der Verbreitung und dem Umgang mit psychisch Erkrankten in Kontakt bringen.

Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg, www.hfpk.de

BLEIB GESUND STIFTUNG, www.oskar-kuhn-preis.de

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Projekt: Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Das vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW ausgezeichnete und gemeinsam mit der Europäischen Union geförderte Projekt richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die Ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern und sicher auf das Pflegezeitgesetz reagieren wollen. Kooperationspartner sind das Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT), der Verbund für Unternehmen & Familie, die Barmer Ersatzkasse sowie der SeniorenService der Arbeiterwohlfahrt.

Nähere Informationen finden Sie unter

http://www.zfbt.de

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Literatur

Hartwig, Renate: Der verkaufte Patient

Aufgrund intensiver Recherchen zeigt die Autorin Privatisierung und Industrialisierung als geplante weitere Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems auf. In aller Deutlichkeit weist sie auf die sich bereits abzeichnenden Konsequenzen hin und fordert eine Neuorientierung in Richtung einer humanen Medizin, in der der Patient und nicht seine wirtschaftliche Vermarktung im Mittelpunkt stehen. ISBN 978-3-629-02204-2


Robert Koch Institut: Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens
Im Juni 2009 in der Reihe „Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ erschienen stellt dieses Heft dar, wer wie viel und wofür bezahlt.

Das Heft kann schriftlich kostenlos bestellt werden: Robert Koch-Institut, GBE, General-Pape-Str. 62, 12101 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de, Fax: 030-18754-3513
oder als PDF heruntergeladen bzw. über die Website bestellt werden: www.rki.de

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