Telefon: 02166 / 24 85 67

Selbsthilfe – Vielfalt gestalten Landesweite Selbsthilfefachtagung NRW

Am 30.8.2007 findet im Radison SAS Hotel in Düsseldorf, Karl-Arnold-Platz 5 die diesjährige landesweite Selbsthilfefachtagung statt. Thema: Selbsthilfe – Vielfalt gestalten. Herausforderungen annehmen: Selbsthilfegruppen für Angehörige, Migration, seltene Erkrankungen. Eingeleitet wird die Tagung durch Minister Karl-Josef Laumann mit dem Vortrag: „Der Stellenwert der Selbsthilfe in der Gesundheits- und Sozialpolitik“. Es folgen vier Referate – Selbsthilfegruppen für Angehörige, Selbsthilfe und Migration, Selbsthilfegruppen von Menschen mit seltenen Erkrankungen sowie Selbsthilfe und Pharmaindustrie – deren Inhalte am Nachmittag in Foren diskutiert werden.
Die Einladungen wurden verschickt, stehen aber auch unter www.koskon.de – Aktuelles, oder
www.tagungsteam.de – aktuelle Veranstaltungen als download zur Verfügung.

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Selbsthilfe-Büros im Kreis Aachen und im Erftkreis

Im Kreis Aachen gibt es ein neues Selbsthilfe-Büro:
Selbsthilfe-Büro Kreis Aachen, Gesundheitsamt, Steinstr. 87, 52249 Eschweiler
Tel.: 02403 – 8600 (Durchwahl noch nicht bekannt)
Astrid Thiel, Do 16.00-19.00, Fr 9.00 – 12.00

Auch für den Erftkreis ist noch für diesen Herbst die Einrichtung eines Selbsthilfe-Büros geplant.
Hier steht die Adresse noch nicht fest, wird aber zeitnah unter www.koskon.de bekannt gegeben.
Selbsthilfe-Büros unterstützen themen- und fachübergreifend Selbsthilfeinteressierte und Selbsthilfegruppen, haben aber im Vergleich zu Selbsthilfe-Kontaktstellen mit einer halben Personalstelle weniger personelle Ressourcen. Durch die Anbindung an eine in einem benachbarten Kreis bestehende Selbsthilfe-Kontaktstelle können jedoch Synergie-Effekte erzielt werden. Die Kern-Kontaktstelle für das Selbsthilfe-Büro im Kreis Aachen ist die Aachener Selbsthilfe-Kontaktstelle AKIS, das Selbsthilfe-Büro im Erftkreis wird angebunden an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein- Sieg-Kreis in Troisdorf.
Mit der Einrichtung der beiden Selbsthilfe-Büros können zwei weitere Lücken im flächendeckenden Netz der Selbsthilfe-Unterstützung in NRW geschlossen werden.

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Selbsthilfegruppen in Gründung

KOSKON NRW hat ihr Serviceangebot erweitert. Unter www.koskon.de finden Sie zusätzlich zu den Themen der bestehenden Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen eine Auflistung der Gruppen, die sich in der Gründungsphase befinden oder noch nicht lange bestehen:
Nach Anklicken des Buttons „Selbsthilfegruppen“ können Sie die „Selbsthilfegruppen in Gründung“ wählen.

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Protest gegen Zerschlagung der Versorgungsverwaltung

Am 6. September findet im Landtag die Anhörung von Sachverständigen zu dem Gesetzentwurf statt, mit dem die Landesregierung die Versorgungsverwaltung auflösen und die Aufgaben weitgehend auf die Städte und Kreise übertragen will. Um den Landtag zum Einlenken zu bewegen, hat der Sozialverband Deutschland zu einer Protestaktion parallel zur Sachverständigenanhörung aufgerufen:
06.09.2007, ab 11.00 Uhr vor dem Düsseldorfer Landtag.
Einzelheiten unter www.sovd-nrw.de

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Patientenbeirat der KVNO gegründet

Am 24.5.2007 wurde der Patientenbeirat der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gegründet.
„Das Gremium ist paritätisch mit sechs Vertretern aus verschiedenen Selbsthilfe- und Patientenorganisationen sowie sechs Vertretern der KV Nordrhein besetzt. Je nach Anlass sollen weitere Ansprechpartner aus den Landesverbänden der Selbsthilfe eingeladen werden.
Der Beirat wird die KV Nordrhein in Fragen der Patientenorientierung beraten. Er bringt einerseits Interessen der Patienten in die ärztliche Selbstverwaltung ein und wirkt andererseits als Multiplikator gegenüber den Patienten, zum Beispiel im Hinblick auf gesundheitspolitische Zusammenhänge.“

Quelle: Pressemitteilung Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein vom 29.5.2007



Mitglieder des Patientenbeirates sind:
Patientenvertreter
Anita Jakubowski, Koordination für Selbsthilfe-Kontaktstellen (KOSKON)
Hans-Joachim Hinze, Fachausschuss Suchthilfe NRW
Hannelore Loskill und Dr. Willibert Strunz,
beide Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter e. V.
Waltraud Kowalski und Volker Runge,
beide Wittener Kreis
KV Nordrhein
Dr. Leonhard Hansen, Vorstandsvorsitzender
Ruth Bahners, Unternehmenskommunikation
Stephanie Theiß, KOSA
Dr. Dipl.-Psych. Paul Dohmen, Vertreter der Psychologischen Psychotherapeuten
Dr. Thomas Fischbach und Dr. Dirk Mecking,
beide Vertreter der Ärzteschaft
Details zum Patientenbeirat der KVNO unter www.kvno.de

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Film mit und über Selbsthilfe

„Wir bewegen – was uns verbindet. Selbsthilfe in Niedersachsen“ ist ein Film mit Vertreterinnen und Vertretern aus Selbsthilfegruppen, die über ihre Arbeit berichten. Der Film beleuchtet eindrucksvoll die Arbeit von Selbsthilfegruppen.
Als DVD gegen eine Spende von € 12,00 zu beziehen über:
Selbsthilfe-Büro Niedersachsen
Gartenstr. 18
30161 Hannover
Tel.: 0511 – 39 19 28
Fax: 0511 – 39 19 07
Mail: selbsthilfe-buero-nds@gmx.de

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Jahrestagung der DAG SHG e.V. in Potsdam

Vom 25.-27.Juni fand in diesem Jahr in Potsdam die traditionelle Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen statt. Zum Thema „Selbsthilfekontaktstellen als Orte der Vermittlung und Begegnung – Perspektiven, Partner, Herausforderungen“ wurden Perspektiven der
Selbsthilfeunterstützung diskutiert. Wegen des Ferienbeginns in NRW konnte KOSKON in diesem Jahr nicht an der Tagung teilnehmen. Daher: mehr zur Jahrestagung unter www.dag-selbsthilfegruppen.de

Rechtzeitig zur Jahrestagung ist auch das „selbsthilfegruppenjahrbuch 2007“ erschienen, das über
KOSKON bestellt werden kann (s. Literatur)

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Patientenbeteiligung gemäß § 140 f SGB V

Die größte Herausforderung der Selbsthilfeverbände in den kommenden Jahren sieht Burkhard Stork, Leiter der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV e.V.), in der Verbindung der „klassischen Aufgaben“ der Selbsthilfe mit der politischen Vertretung und Einflussnahme. In seinem BBE-Gastbeitrag beschreibt er die praktischen Probleme im Alltag der Patientenvertretung, angefangen bei dem erschwerten Zugang zu Materialien, über die Fülle von zu berücksichtigender Literatur, bis hin zum Problem der Finanzierung.
Der Beitrag ist abrufbar unter www.b-b-e.de/uploads/media/nl0709_stork.pdf

Quelle: sekis Newsletter Juni 2007


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Spitzenverband Bund der Krankenkassens

Der neue Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der die bestehenden sieben Krankenkassenverbände ablöst, hat sich am 21. und 29. Mai 2007 in Berlin konstituiert. Welche Aufgaben der Verband ab Juli 2008 übernehmen wird, können Sie in der tabellarischen Übersicht des BMG nachlesen:
http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/bund_der_kk/index.html

Quelle: BMG-Newsletter Nr. 10 vom 5.6.2007

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Krankenhausführer informiert über Patientenzufriedenheit

Ein neuer Online-Krankenhausführer soll Patientinnen und Patienten ermöglichen, die Behandlungshäufigkeit und die Patientenzufriedenheit in allen rund 2.000 Kliniken in Deutschland zu recherchieren.
Der Führer bietet kostenfreie Informationen und ist, nach Aussage des Betreibers Medmonitor GmbH & Co. KG, unabhängig von Ärzten, Verbänden und Krankenhäusern. Die Nutzer/innen des Online-Portals können die Patientenzufriedenheit und die Behandlungshäufigkeit in den Krankenhäusern recherchieren. Neben den Fallzahlen seien dabei vor allem die Patientenkommentare hilfreich: Abgefragt würden der Behandlungserfolg und die Zufriedenheit mit Arzt und Pflege.
Details unter www.medmonitor.de

Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt, 21.5.2007

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Europäisches Netzwerk für seltene Erkrankungen gegründet

Zur Erforschung seltener Erkrankungen wurde das europäische Netzwerk „E-RARE“ gegründet.
Beteiligt sind die Länder Frankreich, Israel, Italien, Spanien, Deutschland und die Türkei. Unterstützt wird das Vorhaben auch von der Ehefrau des Bundespräsidenten, Eva Luise Köhler. Sie ist Schirmherrin der ACHSE, der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen. Die internationale Vernetzung
soll dazu beitragen, dass Mediziner/innen sich über Krankheitsverläufe austauschen, gemeinsame Datenbanken aufbauen und Studien mit größeren Patientenzahlen durchführen können.
Krankheiten gelten als selten, wenn weniger als eine von 2.000 Personen davon betroffen sind.

Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt, 2.5.2007

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Veranstaltungen

Zukunft verbandlicher Zusammenarbeit durch dezentrale Steuerung?
25.08.2007, Rheinisches Industriemuseum Oberhausen
Anmeldung bis 18.08.2007
Information und Anmeldung:
Mo und Do 10.00 – 15.00 Uhr
Tel.: 0211 – 612098,
Fax: 0211 – 613972
Mail: a.niemerg@lv-nrw-km.de

Frauensachen
09.11.2007 – 11.11.2007, Rheinsberg
Information:
www.bvkm.deAktuelle Veranstaltungen

Neue Konzepte braucht der Mann!
30.11.2007 – 1.12.2007, Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Information:
www.bvkm.deAktuelle Veranstaltungen

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Literatur

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (Hrsg.): Praxishandbuch für ehrenund
hauptamtliche Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen.
Zu beziehen über:
Mail: weideling@bagso.de
Fax: 02 28 – 24 99 93 20
Tel.: 02 28 – 24 99 93 11
Versandkosten gegen Rechnung 7,00 €

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2007.
Kostenfrei zu beziehen über:
KOSKON NRW
Mail: selbsthilfe@koskon.de
Fax: 0 21 66 – 24 99 44
Tel.: 0 21 66 – 24 85 67

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