Telefon: 02166 / 24 85 67

KOSKON-Rückblick 2013 – Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann!

Wer einmal einen Blick auf die Arbeit der KOSKON werfen möchte, kann das mit dem Jahresbericht der KOSKON für 2013 gerne tun. Ob Fortbildungen, Tagungen, interessante Kooperationen - 2013 war ein Jahr mit vielen spannenden Themen, die uns und die wir bewegt haben.

Der Bericht steht auf der KOSKON-Website als Download zur Verfügung:
http://www.koskon.de/fileadmin/downloads/01.01.2013_-_31.12.2013_-_Internetversion.pdf

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Aktuelle Einträge in der Selbsthilfebörse der KOSKON

In die Selbsthilfebörse der KOSKON können sich Menschen eintragen, die von einer Erkrankung bzw. einem Problem betroffen sind und den Austausch über ihre Erkrankung mit anderen Betroffenen suchen. Voraussetzung für einen Eintrag ist, dass in NRW zu diesem Thema keine Selbsthilfegruppe arbeitet. Zurzeit enthält die Selbsthilfebörse folgende Themen, zu denen Betroffene auf diesem Wege Gesprächspartner/innen suchen.

Aktuelle Einträge in der Selbsthilfebörse
AnosmieNarzissmus bei Angehörigen
Eosinophile Fasziitis bzw. Shulman SyndromPenisamputation mit Anlage einer Boutounniere
Erwachsene ohne Familienanschluss, obwohl Familie/Verwandte existieren.Polymyositis
Häusliche Gewalt gegen MännerPrinzmetal-Angina und multiple Restonosen der Koronaraterien
HyperhidroseSmith Lemli Opitz Syndrom
Mandelkrebs, TonsillenkarzinomUnschuldig im Gefängnis
Mobbing im Privatbereich, als Wohnungsmieter gemobbtVulväres Vestibulitis Syndrom

Die Einträge sowie Kriterien und das Formular für einen eigenen Eintrag sind zu finden unter:  www.koskon.de/adressen/selbsthilfeboerse/einzelpersonen-suchen-austausch.html

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Schulungsangebote der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW

Die Schulungen der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW umfassen u.a. folgende Angebote:

07.11.2014Selbsthilfegruppen und -vereine werden kreativ(er)! - Methoden für die Team- und Gruppenarbeit,
05.-07.12.2014Update für Beratungskompetenzen in der Selbsthilfe - welche Schlüsselkompetenzen zur Beratung, Unterstützung & Begleitung werden in der Selbsthilfe gebraucht?

Informationen zu allen Schulungsangeboten sind auf der Website der LAG Selbsthilfe NRW zu finden: http://lag-selbsthilfe-nrw.de/schulungsangebote-2014/

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Jahrestagung 2014 der DAG SHG: „Drei Seiten der Medaille“ Gesundheit, Soziales, politische Beteiligung: Dimensionen der Selbsthilfe

140 Teilnehmer/innen aus dem deutschsprachigen Raum trafen sich vom 26. bis 28. Mai in München, um unter dem Motto "Drei Seiten der Medaille" – Gesundheit, Soziales, politische Beteiligung" zentrale Zukunftsthemen der Selbsthilfe zu diskutieren. Im Eingangsvortrag von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt wurde die Selbsthilfe als wichtiger Knoten in einem Netzwerk im Sozialraum dargestellt. So könne beispielsweise der Grundsatz "ambulant statt bzw. vor stationär" dadurch sinnvoll umgesetzt werden.

Am zweiten Tag wurde in fünf Workshops vertiefend diskutiert. Dabei waren gemeinsame Schnittpunkte zwischen sozialen und gesundheitlichen Themen genauso Inhalt wie Selbsthilfe und politische Beteiligung oder Selbsthilfe und Gemeinwesenarbeit. Weitere Workshops widmeten sich neuen und zielgruppenspezifischen Zugangswegen und Settings für die Gruppenarbeit. Eine praktisch orientierte Methodenwerkstatt rundete das Angebot ab.

Der dritte Tag wurde durch den Vortrag von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock zum Thema „Prävention in Versorgung und Gesellschaft“ eingeleitet. Wichtigste inhaltliche Botschaft war, dass "Selbsthilfe Gesundheitsförderung pur" ist und ein positives soziales Umfeld, sowie die eigene Gesundheitskompetenz ausschlaggebend seien, um trotz einer Krise sein Leben zu meistern.

Die Abschlussdiskussion zum Thema "Wo steht die Selbsthilfe, wohin geht die Selbsthilfe?" griff nochmals die wichtigsten Themen auf und richtete den Blick in die Zukunft. Dabei zeigte sich, dass gemeinschaftliche Selbsthilfe nach wie vor eine der wichtigsten Strategien von Menschen ist, um chronische Erkrankung oder soziale Probleme zu bewältigen. Auf diese Wurzeln, nämlich „Zuhören und Reden“ solle sich die Selbsthilfe besinnen. Gespräche unter Gleichbetroffenen in Foren und Chats im Internet könnten oft sinnvolle Brücken in die regionale Selbsthilfe anbieten.

Der Beitrag entstand in Anlehnung an die  Pressemeldung der Selbsthilfekoordination Bayern vom 30.05.2014. Diese ist zu finden unter:
Pressemeldung von SeKo Bayern zur Jahrestagung der DAG SHG, 30. Mai 2014

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Beitritt der DAG SHG zum Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) – Trägerin der KOSKON NRW - ist am 26. Mai dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit beigetreten. 

Helmut Breitkopf, Mitglied des Vorstands der DAG SHG, formuliert die Motivation zum Beitritt wie folgt: "Vom Kooperationsverbund erhoffen wir uns in der Zusammenarbeit vor allem eine Bekräftigung und nachhaltige Verankerung des Gedankens der gemeinschaftlichen Selbsthilfe sowie vielfältigen fachlichen Austausch mit den Kooperationspartnern über Konzepte und Praxiserfahrungen in den jeweiligen Arbeitsfeldern."

Weitere Informationen finden sich unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/dag-shg
Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit hat nun 61 Mitgliedsorganisationen. Die Liste der Mitglieder findet sich unter:
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/kooperationsverbund/struktur/kooperationspartner

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Broschüre „Methoden und Konzepte der Jungen Selbsthilfe“

Im Rahmen des AOK - Projektes „Methoden und Konzepte der Jungen Selbsthilfe" wurden von August bis Oktober 2013 junge Menschen (18-35 Jahre) zu ihren Erfahrungen in (jungen und altersgemischten) Selbsthilfegruppen und wie Gruppen es schaffen, auch jüngere Menschen einzubinden, befragt. Die Ergebnisse haben sind in einer Broschüre veröffentlicht. Das druckfähige PDF gibt es hier: www://kisberlin.de/online-befragung

Herausgeber:
KIS Kontakt-und Informationsstelle für Selbsthilfe Pankow und die Selbsthilfe - Kontakt- und Beratungsstelle Mitte/
Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin,
Telefon 499 87 09 1, www.kisberlin.de 

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Unterschriftenaktion des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. – DAAB

Der DAAB macht auf die Aktion „Vergiss mein nicht“ aufmerksam, deren Zielsetzung es ist, Allergien, Asthma und Neurodermitis stärker in der Gesundheitspolitik zu verankern. Ausgangspunkt ist die Studie des Wissenschaftlers Wasem, die belegt, dass die Zahl der Allergiker weiter zunimmt, aber die Zahl der Ärzte und Fachleute deutlich abnimmt. Nur noch 1,5% der Ärzte haben eine allergologische Zusatzqualifikation, nur noch 10% der Allergiker werden adäquat diagnostiziert und therapiert. Daher möchte der DAAB dem Thema Allergien eine Stimme geben und hat die Unterschriftenaktion „Vergiss mein nicht“ gestartet. Weitere Informationen finden Sie unter www.daab.de/aktionsprogramm. Hier kann man auch direkt im Internet unterschreiben.

Kontakt: Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB,
Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach,
Telefon 02161-814 94–0, Fax 02161-208 502,
E-Mail: info@daab.de, www.daab.de
Allergie-Hotline: Mo-Do 9-12 Uhr, Telefon: 02161/10207

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Videodokumentation über Angststörungen

Die jüngste Videoproduktion des Wuppertaler Medienprojektes thematisiert Angststörungen. In dem Film kommen drei junge Betroffene zu Wort, die erzählen, wie sie ihre individuelle Angststörung erleben und welche Strategien sie entwickelt haben, mit ihren Ängsten umzugehen.
Das Medienprojekt Wuppertal unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14-28 Jahren bei ihren eigenen Videoproduktionen. Ein Teil der vielfach prämierten Filme widmet sich problematischen Lebenssituationen, wenn z.B. Themen wie Chronischer Schmerz, das Leben mit psychisch- oder suchterkrankten Eltern, Essstörungen oder Demenz behandelt werden. Die entstandenen Filme werden im Kino, in Schulen, Jugendeinrichtungen etc. in Wuppertal präsentiert und als Bildungsmittel bundesweit vertrieben.

Informationen und Videos über: www.medienprojekt-wuppertal.de/home

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EU-Urteil: Google muss Links zu sensiblen Daten im Internet entfernen - eine Entscheidung, die auch für die Selbsthilfe von Bedeutung ist

Europas Bürger können im Internet ein Recht auf Vergessen einfordern. So kann ein Bürger Google dazu verpflichten lassen, Links zu unangenehmen Dingen aus seiner Vergangenheit nach längerer Zeit aus dem Netz entfernen zu lassen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg (Rechtssache C-131/12). Google müsse die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn die dort nachzulesenden Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzen.
Der komplette Text hierzu ist zu finden über die Website www.aerzteblatt.de, dann Stichwortsuche „News“  

Ausführliche Informationen über die Pressemitteilung des Gerichts: http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2014-05/cp140070de.pdf

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Literatur / Filme

  • Comicfilm zum Thema Selbsthilfe „Vielen Dank für das Gespräch“. Er entstand im Rahmen des NAKOS-Projekts "Portal Junge Selbsthilfe" www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de
    Der Film macht auf die aufbauende Kraft von Selbsthilfegruppen aufmerksam und richtet sich mit seiner unkonventionellen Erzählweise insbesondere an ein jüngeres Publikum.
  • „Patientenrechte – einfach erklärt“. Gefördert von Aktion Mensch hat die Patienten-Initiative e.V. eine 12seitige Broschüre herausgegeben. Der Autor Oliver Tolmein informiert leicht verständlich über die wichtigsten Regelungen im neuen Patientenrechtegesetz.
    Das Heft kann gegen die Versandkosten von Euro 2,00 bestellt werden: info@patienteninitiative.de
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