Telefon: 02166 / 24 85 67

KOSKON-Website: Verbesserter Service im Bereich Kontaktadressen

KOSKON hat den Bereich der Adressdatenbanken zu Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Kontaktstellen und Selbsthilfe-Landesverbänden überarbeitet. Die technischen Voraussetzungen ließen bisher für den Datentransfer nur vier Aktualisierungen pro Jahr zu. Dies konnte nun mit der Überarbeitung der Webstruktur wesentlich verbessert werden: Änderungen erfolgen ab sofort zeitnah, so dass die Nutzer/innen auf ständig aktualisierte Daten zurückgreifen können.

Für Selbsthilfe-Landesverbände und -Kontaktstellen bedeutet dies, dass sie jederzeit eine Änderung Ihrer Adressdaten vornehmen lassen können.

Weitere Informationen über Neuerungen der KOSKON-Website und andere Arbeitsbereiche der KOSKON finden sich im aktuellen Jahresbericht der KOSKON: http://www.koskon.de/fileadmin/downloads/sachbericht-2012.pdf

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Neue Themen in der Selbsthilfebörse

In der Selbsthilfebörse der KOSKON findet sich eine Auflistung von Themen, zu denen Menschen den Austausch mit gleichermaßen Betroffenen suchen. Ein Eintrag ist möglich, wenn im KOSKON-Verzeichnis über Selbsthilfegruppen landesweit keine Gruppe zu dem Thema aufgeführt ist. Folgendes  Thema wurde neu aufgenommen:

Eosinophile Fasziitis bzw. Shulman Syndrom - Dabei handelt es sich um eine Form der Sklerodermie. Die betroffene Person ist im Juni 2013 akut erkrankt. Sie sucht Betroffene, die Aussagen über Sportfähigkeit machen können und Erfahrungen mit Therapieverläufen bzw. Besserungen im Erscheinungsbild haben.

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NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Die Landesregierung NRW tritt für ein gesellschaftliches Klima ein, in dem Menschen unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können. Der Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen – kurz: LSBTTI – will die Landesregierung konsequent entgegentreten und aktiv für Akzeptanz, Wertschätzung und Toleranz werben.

Mit dem vom Landeskabinett verabschiedeten  „NRW-Aktionsplan“ wurde in einem breiten Beteiligungsprozess herausgearbeitet, was sich dazu dringend ändern muss. Vertretungen aus Politik, Praxis und Ressorts wurden im Rahmen einer Planungsgruppe einbezogen, um Handlungs- und Ressourcenbedarf sowie Prioritäten zu erarbeiten.

Auch die Selbsthilfe-Unterstützung wird hier direkt zum Thema Intersexualität angesprochen. Im Aktionsplan findet sich unter HF 11 die Zielformulierung, dass eine „Unterstützung der Betroffenen und Ihrer Organisationen bei der Nutzung der Selbsthilfeinfrastruktur“ gefördert bzw. erfolgen soll.

KOSKON NRW möchte in diesem Rahmen auf das Thema Intersexualität aufmerksam machen und dafür sensibilisieren. Weitergehende Informationen zum Thema Intersexualität finden sich unter http://nrw.intersexuelle-menschen.net/

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NRW SelbsthilfePreis 2014

Der NRW SelbsthilfePreis wird erstmalig von den gesetzlichen Krankenkassen/-verbände in NRW ausgelobt. Für den NRW SelbsthilfePreis 2014 bewerben können sich alle Landesorganisationen aus Nordrhein-Westfalen mit ihren Projekten, die vom 1.1. bis 31.12.2013 von den gesetzlichen Krankenkassen/-verbänden gefördert wurden. Der Preis zeichnet kreative und herausragende Projekte in Nordrhein-Westfalen aus und will mit dieser Wertschätzung die Aktiven in der Selbsthilfe ermutigen, neue Wege zu gehen. Alle Infos sowie Teilnahmebedingungen, Kategorien und Preise finden sich im Infoflyer unter http://www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de/aktuelles/nrw-selbsthilfepreis-2014

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Neuer Patientenbeauftragter für NRW: Dirk Meyer

Dirk Meyer (54) wird neuer Patientenbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Er folgt zum 1. Juni 2013 auf Dr. Eleftheria Lehmann, die dieses Amt nach einem Jahr aus persönlichen Gründen abgibt. 

Dirk Meyer ist seit mehr als 25 Jahren in der Selbsthilfe beruflich engagiert und eine im Gesundheitswesen Nordrhein-Westfalens verankerte und anerkannte Persönlichkeit. Seit 1987 übte er verschiedene leitende Tätigkeiten in den Strukturen der AIDS-Hilfe auf lokaler, Landes- und Bundesebene aus. Bis 2011 war er zudem Sprecher der Landesverbände in der Gesundheitsselbsthilfe in Nordrhein-Westfalen (Wittener Kreis) und Mitglied der Ethik-Kommission der Ärztekammer Nordrhein. Zuletzt war Dirk Meyer in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung tätig.

Kontakt: www.patientenbeauftragter.nrw.de

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Neue Broschüre der Familienselbsthilfe in NRW erschienen

Die Landesverbände der Familienselbsthilfe unter dem Dach des Paritätischen haben eine neue Broschüre aufgelegt, in der sie sich und ihre Arbeitsschwerpunkte vorstellen. 

Die Wurzeln der Familienselbsthilfe reichen bis in die 1970er Jahre zurück, im Geiste der 68er-Bewegung sollte Schluss sein mit Bevormundung und Besserwisserei von Ämtern und Funktionsträgern. Familien wurden selbstbewusster, besannen sich auf ihre Stärken und nicht zuletzt auf ihre Vielfalt. Die Verbände der Familienselbsthilfe machen diese Vielfalt und die Ressourcen der Familien sichtbar und verleihen ihnen seit über 40 Jahren eine Stimme.

Die Broschüre steht als Download zur Verfügung unter: http://www.vamv-nrw.de/userfiles/pdf/Publikationen/Familienselbsthilfe%20in%20NRW.pdf

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35. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. vom 13. bis 15. Mai 2013 in Chemnitz

„Kompetenzen fördern – Tatkraft stärken“: Handlungsfelder und Potenziale der gemeinschaftlichen Selbsthilfe

Die 35. bundesweite Fachtagung (Jahrestagung) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. für professionelle Fachkräfte der Selbsthilfe-Unterstützung fand im Jahr 2013 zum zweiten Mal nach 1998 (Meißen) in Sachsen statt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe der Stadtmission Chemnitz e.V. (KISS  Chemnitz)  und der  Lan-desarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen in Sachsen (LAG SKS) durchgeführt.

Unter dem Motto „Kompetenzen fördern – Tatkraft stärken “ wurden Handlungsfelder der Selbsthilfe aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive erörtert. 

Am Rande der Fachtagung fand auch die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. statt. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt: Wiedergewählt wurden Anita M. Jakubowski (Mönchengladbach) und Susann-Cordula Koch (Chemnitz), hinzugekommen ist Helmut Breitkopf (Essen). Er war viele Jahre im heutigen Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig und bereits in der Periode von 1984 bis 1994 Vorstandsmitglied der DAG SHG e.V. 

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Portal Junge Selbsthilfe

Die bundesweite Übersicht über Gruppen speziell von und für jüngere Menschen auf dem Portal „Junge Selbsthilfe“ www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de wächst stetig. Ein knappes halbes Jahr nach dem Online-Start sind dort schon rund 300 Gruppen registriert. Vertreten sind zum Beispiel die Agilen Rheumatiker, die „Young Strokers“, die Alleinerziehenden, die Jungen Menschen im Kreuzbund und das Netzwerk junge Bechterewler. Die Liste wird mit großer Unterstützung zahlreicher Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfevereinigungen und mit Förderung durch die Knappschaft aufgebaut. Hinweise auf weitere Gruppen bitte melden an

Email: junge-selbsthilfe@nakos.de
Link: http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de/junge-elbsthilfegruppen

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Forschungsprojekt zu Sozialer Phobie

Studienteilnehmer/innen gesucht! Für die großangelegte Studie "SoPhoresearch" bittet die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Bonn um Mithilfe. Personen mit diagnostizierter Sozialer Phobie und Personen die glauben, an einer Sozialen Phobie zu leiden werden hiermit aufgerufen, sich zu melden. In Anbetracht der großen Häufigkeit der Erkrankung und der weitreichenden Auswirkungen auf Alltag und Lebensqualität Betroffener ist ein besseres Verständnis der Hintergründe äußerst wichtig. Daher erforschen Wissenschaftler der Universität Bonn auf Basis einer großen und aussagekräftigen Stichprobe die biologischen und psychosozialen Ursachen der Sozialen Phobie. Weitergehende Informationen zum Projekt finden sich auch über www.sophoresearch.de. Für Rückfragen steht das Studiencenter zur Verfügung unter 02 28 / 28 71 46 05 oder sophoresearch@ukb.uni-bonn.de

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Bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements 10. bis 21. September 2013

Zum 9. Mal heißt es „Engagement macht stark!“. Hiermit soll die große Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland dargestellt werden um eine breite mediale Öffentlichkeit für das Thema zu erreichen.

Bundespräsident Joachim Gauck hat erneut die Schirmherrschaft für die Aktionswoche übernommen und betont damit die zentrale Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Wer möchte kann sich in den Engagementkalender des BBE-Kampagnenteams auf  www.engagement-macht-stark.de eintragen. Er bietet die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen während der Aktionswoche einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren – auf regionaler und überregionaler Ebene. Er findet sich unter www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/. Interessierten ermöglicht die bundesweit größte Freiwilligenoffensive, an den zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen teilzuhaben. Über die speziellen Suchfunktionen des Kalenders finden sich gezielt die passende Veranstaltung aller Initiativen, Vereine, Verbände, staatlicher Institutionen, Stiftungen und Unternehmen. 

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pflegen-und-leben.de - Online-Beratungsangebot für pflegende Angehörige

Das bundesweite Angebot hat zum Ziel, pflegende Angehörige in ihrer Lebenssituation zu unterstützen. Zu diesem Zweck kann schriftlich eine psychologische Beratung in Anspruch genommen werden. Allgemeine Informationen, ein Test zur Überprüfung der persönlichen Belastung und Hinweise auf Bewältigung schwieriger Situationen ergänzen das Angebot.

pflegen-und-leben.de ist ein Modellprojekt der gemeinnützigen Gesellschaft Catania in Berlin. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Weitere Infos unter www.pflegen-und-leben.de

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Linksammlung der NAKOS zur sicheren Internet-Nutzung

Die NAKOS hat ihre Linksammlung „Das Internet sicher nutzen“ aktualisiert. Dort gibt es zahlreiche Links und Literaturhinweise zu verschiedenen Themenbereichen wie Datenschutz, Datensicherheit und Verbraucherrechte, Jugendschutz und Medienkompetenz. Die Linksammlung findet sich unter:

www.nakos.de/site/ueber-selbsthilfe/im-fokus/datenschutz/

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Literaturhinweise

Praxisprojekt Junge Selbsthilfe: Internetdokumentation erschienen

Im Rahmen eines Praxisprojektes „Junge Selbsthilfe“ haben Selbsthilfe-Kontaktstellen in Berlin, Chemnitz und Tübingen zwei Jahre lang modellhafte Ansätze zur Förderung und Unterstützung der Selbsthilfe junger Menschen erprobt. Die vielfältigen Aktionen und Initiativen sowie neu entwickelte Materialien und Medien sind jetzt im Internet auf nakos.de dokumentiert:

www.nakos.de/site/ueber-nakos/schwerpunkte-und-projekte/aktuell/junge-menschen-aktivieren/

Kurzvideo: Selbsthilfe im Netz

Auf der AOK Fachtagung "Selbsthilfe im Netz" loteten die Teilnehmer/innen am 30. November 2012 Chancen und Risiken internetgestützter Selbsthilfe aus. Das Kurzvideo zur Tagung ist auf YouTube zu sehen: www.youtube.com/watch?v=eDTp5KRrAfc&feature

Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für pflegende Angehörige

Der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) gemeinsam entwickelte Ratgeber „Entlastung für die Seele – Ein Ratgeber für Pflegende Angehörige“ gibt pflegenden Angehörigen einen umfassenden Überblick über die Ursache von möglichen Beschwerden und zeigt Auswege auf.

Die Broschüre kann über die DPtV www.dptv.de  und die BAGSO www.bagso.de  bestellt oder heruntergeladen werden.

Wer Hilft Wem?

Das Unfallopfer-Hilfswerk hat aufgrund der sehr hohen Nachfrage ein Nachschlagewerk mit Informationen aus dem sozialen und rechtlichen Bereich erstellt. In dem Sonderteil „Partner der Pflege“ sind erste Anlaufstellen, Dachverbände, Rehakliniken, Pflegeheime usw. gelistet.

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: 

Unfallopfer-Hilfswerk, Postfach 28 46, 74018 Heilbronn , FAX (0 71 31) 8 21 28

Patientenrechte Ärztepflichten 

Die Broschüre, herausgegeben von der Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der PatientInnenstellen und – Initiativen (BAGP), enthält wichtige Beiträge zu Themen wie:

  • informiert und gestärkt zum Arzt, 
  • ins Krankenhaus, 
  • zur Krankenkasse, 
  • bei Verdacht auf Behandlungsfehler

Die Neuauflage 2013 kostet 3 € und ist zu bestellen bei der:

BAGP-Geschäftsstelle
Waltherstr. 16 a
80337 München
Tel. 089-76 75 51 31
Fax 089-725 04 74
mail@bagp.de
www.bagp.de

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