Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Einträge in der Selbsthilfebörse der KOSKON

Die Selbsthilfebörse richtet sich an Menschen, die von einer seltenen Erkrankung bzw. einem seltenen Problem betroffen sind und Austausch zu gleichermaßen Betroffenen suchen. Die Voraussetzung für den Eintrag ist, dass es zu diesem Thema in NRW (noch) keine Selbsthilfegruppe gibt. Die Selbsthilfebörse ist mit folgendem Link direkt zu erreichen: Einzelpersonen suchen Austausch

Seit dem letzten Rundbrief gibt es folgende neue Einträge:

LeukoplakieSchmerzen und z.T. Taubheit der Zunge
Myoadenylatdesa-minase-MangelMADD, Belastungsabhängige Muskelschwäche Enzymdefekt im Purinstoffwechsel. Ein Problem: Es gibt Personen, die mit diesem Defekt KEINE Probleme haben, deshalb ist es schwer, MIT Problemen Gehör zu finden
VaskulitisGründung einer Selbsthilfegruppe, um mit Betroffenen und Angehörigen Erfahrungen auszutauschen und ein besseres Lebensumfeld zu schaffen
GlioblastomHirntumor, psychisch/mentale Hilfe wird benötigt
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Jahresberichte der Selbsthilfe-Kontaktstellen und -Büros - 2010

Die Jahresberichte der Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW geben Aufschluss über die vielfältige Selbsthilfe-Unterstützung des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen Stadt, die trotz aller landesweit festgelegten professionellen Standards vor Ort unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen.

Sie zeigen neben den verschiedenen konkreten Beratungsbereichen z.B., welche Selbsthilfegruppen arbeiten bzw. sich auch neu gegründet haben und berichten über Unterstützungs- und Vernetzungsangebote für Selbsthilfegruppen. Zudem stellen sie eigene Veranstaltungs- und Weiterbildungsangebote vor, zeigen bestehende Kooperationen auf und vieles mehr.

Für Interessierte sind die vorliegenden Jahresberichte 2010 auf der KOSKON-Website eingestellt und können eingesehen bzw. herunter geladen werden unter www.koskon.de/aktuelles/regional

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Fachtagung im Landtag zum Thema Pflegende Angehörige am 18.04.2011

Unter dem Motto - „Wir leisten viel...“ Im Blickpunkt: Pflegende Angehörige - kamen am 18.04.2011 rund 300 Besucherinnen und Besucher im Landtag in Düsseldorf zusammen. In Vorträgen und Workshops ging es darum, auf die besondere Situation Pflegender Angehöriger aufmerksam zu machen sowie Bedarfe und Lösungsansätze der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen zu diskutieren.

Nach einer ersten Veranstaltung 2003 war unter der Trägerschaft der Landesseniorenvertretung die Landesstelle Pflegende Angehörige NRW eingerichtet worden. Auf der diesjährigen Fachtagung wurde die Trägerschaft für die Landesstelle an das Kuratorium Deutsche Altershilfe übergeben.

Begleitend zum Tagungsprogramm stellten sich landesweite Ansprechpartner in Form von Informationsständen vor, so z.B. die Landesinitiative Demenz-Service, der Sozialverband Deutschland und die KOSKON.

Die von der Landesstelle herausgegebene Broschüre „22 Fragen zum Thema Häusliche Pflege“ ist ein bewährter und hilfreicher Ratgeber und kann in aktualisierter und erweiterter Form bestellt werden:

Landesstelle Pflegende Angehörige,
Domplatz 1-3/ Dienstgebäude Geisbergweg
48143 Münster. Telefon 0251 – 4113322, www.lpfa-nrw.de

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Menschen mit Demenz im Altenheim – Symposium des LV der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. am 27.05.2011 in Düsseldorf

Die Tagung findet im Landtag NRW statt, ist Teil des Jahresprogramms 2011 der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. und wird sich mit der Lebenswirklichkeit von Menschen mit Demenz im Heim beschäftigen.

Tagungsprogramm und Anmeldung können auf der Website der Alzheimer Gesellschaft herunter geladen werden http://www.alzheimer-nrw.de/news.asp?item=77

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Notfall-Fax für Gehörlose und Hörbehinderte - Ärztlicher Notfalldienst jetzt einheitlich in Westfalen

Die rund 11.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Westfalen im so genannten ärztlichen Notfalldienst stehen auch nachts, an den Wochenenden und an Feiertagen für die Behandlung von Patienten zur Verfügung. Dieser Dienst war bislang regional sehr unterschiedlich organisiert. Doch nun wurde der Notfalldienst im Landesteil Westfalen neu strukturiert und ist jetzt einheitlich erreichbar – über 67 fest installierte Anlaufpraxen in allen größeren Städten und über eine zentrale Notfalldienstnummer – 0180 50 44 100 – für die Organisation von Hausbesuchen. Damit wurde auch eine langjährige Forderung der Gehörlosenverbände erfüllt.

Gehörlose und hörgeschädigte Menschen können ihr Gesundheitsproblem alternativ auch über eine zentrale Faxnummer übermitteln.

Unter 0203 / 57 06 444 ist die Arztrufzentrale der Ärzteschaft direkt erreichbar. Hilfesuchende Patienten erhalten umgehend Auskunft und Unterstützung. Noch einfacher wird die Kommunikation mit einem – mit dem Deutschen Schwerhörigenbund abgestimmten – Fax-Formblatt. Das Formblatt ist im Internet abrufbar unter www.kvwl.de/notfalldienst. Chronisch kranke Menschen sollten die Fax-Vorlage sicherheitshalber ausgedruckt zur Hand haben, damit es im Ernstfall schnell gehen kann.

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2011 Selbsthilfejubiläum in Niedersachsen 25 Jahre Arbeitskreis Niedersachsen - 20 Jahre Landesförderung - 20 Jahre Selbsthilfe-Büro

Mit einem Festakt beging am 05. Mai Niedersachsen das Jubiläumsjahr im Selbsthilfebereich. Niedersachsen ist laut Freiwilligensurvey mit 41% der Bevölkerung im bürgerschaftlichen Engagement aktiv und damit ein Musterland des Engagements, so der Niedersächsische Ministerpräsident McAllister in seinem Grußwort.

Monika Klumpe und Ulrich Gödel, Sprecherin und Sprecher des Niedersächsischen Arbeitskreises der Selbsthilfe-Kontaktstellen, gaben einen Rückblick zur Entwicklung der Selbsthilfe in der Vergangenheit und einen Ausblick in die Zukunft. Zukünftige Schwerpunkte in der Arbeit der Selbsthilfe-Kontaktstellen wurden in den Themen „Demographischer Wandel“, „Junge Menschen“, „Selbsthilfe im ländlichen Raum“ und in der „Migration“ gesehen.

Im Zentrum der Festveranstaltung stand ein Vortrag von Prof. Dr. Matthias Kettner der Universität Witten / Herdecke unter dem Titel “Selbsthilfe und die Philosophie der Bürgergesellschaft“, der unter anderem die Kostbarkeit des bürgerschaftlichen Engagements für die demokratische Gesellschaft hervorhob.

Ein Rap durch Selbsthilfe-Aktive, unterhaltsame Pointen der Redner/innen und Moderatorin sowie Eintragungen in ein virtuelles Gästebuch lockerten die festliche Stimmung auf und ließ die Zeit wie im Flug vergehen.

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Bundesweite Fachtagung der DAG SHG e.V. „Tradition bewahren – Zukunft gestalten: Erfolgsmodell Selbsthilfekontaktstelle“ 30.05.-01.06.2011 in Düsseldorf

Wie bereits im Februar-Rundbrief 2011 angekündigt stellen wir nun das Programm der 33. bundesweiten Fachtragung der Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. zur Verfügung unter: http://www.dag-selbsthilfegruppen.de/site/data/NEU/DAGSHG/JT11/2011-DAGSHG-JT-Programm.pdf

Mit der Fachtagung will die DAG SHG einen Raum bieten für die Vergegenwärtigung der fachlichen Handlungsherausforderungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfe-Kontaktstellen.

Beginnend mit einem Vortrag von Dr. Holger Preiß (Würzburg) zu einer Studie zur gesundheitsbezogenen virtuellen Selbsthilfe sind unter anderem Qualitätsentwicklung, Neutralität und Unabhängigkeit, Unterstützung der Selbstorganisation in verschiedenen sozialen Milieus und die Finanzierung professioneller Selbsthilfehilfeunterstützung Themen, die in Workshops erörtert werden. Am Abschlusstag bildet ein Vortrag von Prof. Dr. Heiner Keupp (München) über die Bedeutung sozialer Beziehungen für die Selbstsorge des Individuums den Ausgangspunkt für eine Plenardiskussion zu Handlungsstrategien für die Unterstützung von Prozessen der Selbstorganisation in der nächsten Generation.

Kontakt und Information: Daniela Weber und Jutta Hundertmark-Mayser, NAKOS

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Ankündigung von NAKOS-Veranstaltungen: - Seminar "Recht für Selbsthilfegruppen" - Fortbildung „Grundlagen der Selbsthilfe-Unterstützung“

Am 15. / 16. September 2011 bietet die NAKOS in Berlin (Bildungszentrum Erkner) ein Seminar zum Thema "Recht für Selbsthilfegruppen" an. Die Rechtsanwältin Renate Mitleger-Lehner (München) konnte für die Durchführung des Seminars gewonnen werden. Sie ist Autorin des vom Selbsthilfezentrum München im Jahr 2010 herausgegebenen Ratgebers "Recht für Selbsthilfegruppen". Sie wird das Seminar gemeinsam mit Klaus Grothe-Bortlik, Leiter des Selbsthilfezentrums München, durchführen.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 15. September um 13.00 Uhr, und endet am Freitag 16. September 2011 um 13.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum Erkner in Berlin. Die Teilnahmegebühr wird voraussichtlich ca. 100,- Euro betragen.

Die frühzeitige Information soll zur Reservierung des Termins dienen, eine Anmeldung ist erst nach der offiziellen Einladung möglich, die noch vor der Sommerpause erfolgen wird.

Informationen zum Ratgeber „Recht für Selbsthilfegruppen“ siehe auch unter http://www.nakos.de/site/grundlagen-und-erfahrungen/rahmenbedingungen/?text_key_:int=4462&back_=true.

Vom 27.-29. Oktober 2011 bietet die NAKOS auch wieder eine Fortbildung "Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung" in Berlin an. Anmeldungen hierfür sind ebenfalls erst nach dem Versand der Einladungen im Spätsommer möglich.

Sollte aus Versehen jemand die Einladung nicht erhalten kann sie angefordert werden:

NAKOS – Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Wilmersdorfer Straße 39, 10627 Berlin
Tel.: 030 / 31 01 89 - 60   Fax : 030 / 31 01 89 - 70
Mail: selbsthilfe@nakos.de  www.nakos.de

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In-Gang-Setzer – Fachtagung und Handbuch zum Projekt

Am 4. Mai 2011 fand in Essen die bundesweite Tagung „In-Gang-Setzer – Selbsthilfe auf den Weg bringen“ statt.

Seit 2007 wird der Ansatz der In-Gang-Setzung erprobt. Aktuell sind 22 Selbsthilfe-Kontaktstellen aus sechs Bundesländern beteiligt. Um die Arbeit von Selbsthilfegruppen zu unterstützen werden Ehrenamtliche geschult, die Gruppen bei der Gründung bzw. bei Krisen zeitlich begrenzt zu begleiten. Mit der Tagung „In-Gang-Setzer – Selbsthilfe auf den Weg bringen“ wollen die Betriebskrankenkassen als Förderer und der Paritätische Nordrhein-Westfalen als Projektträger die bisherigen Projekterfahrungen vorstellen.

Eingeladen waren Selbsthilfe-Kontaktstellen, interessierte Selbsthilfe-Organisationen und Selbsthilfe-Unterstützer/innen aus Verwaltungen, Krankenkassen und Verbänden.

Informationen hierzu unter http://www.in-gang-setzer.de.

Mit dem neu erschienen Handbuch zum Projekt wird eine Zwischenbilanz gezogen: Das Handbuch,. stellt das Konzept des Projektes vor und schildert die bisherigen Erfahrungen, es enthält Anregungen und Arbeitshilfen.

Es steht als Download auf der Homepage http://www.in-gang-setzer.de zur Verfügung. Einzelne Exemplare des Handbuches können kostenfrei bestellt werden beim Bundesverband der BKK: www.bkk.de. Per Email kann das Handbuch bestellt werden unter gesundheitsmedien@bkk-bv.de.

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Aktionswoche 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. ruft auf zur Aktionswoche 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!", die vom 21. bis 29. Mai 2011 stattfindet. Hauptziel der Aktionswoche liegt darin,  Erwachsene und Jugendliche für einen maßvollen Alkoholkonsum zu gewinnen. Alle, die Alkohol trinken – also 90 Prozent der Bevölkerung – sollen angeregt werden, ihr Trinkverhalten einzuschätzen und zu prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist.  In Deutschland konsumieren rund 9,5 Millionen Menschen Alkohol auf riskante Weise, davon sind 1,3 Millionen abhängig. Jeder fünfte Mann und fast jede sechste Frau trinken zu viel. Weltweit belegen die Deutschen im Alkoholkonsum den 5. Platz.

Information und Anmeldung: http://www.aktionswoche-alkohol.de/

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Literatur

„Frau Sucht Gesundheit – Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen“
Die Broschüre der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. wurde vollständig überarbeitet und enthält Informationen über Alkohol- und Tabakkonsum sowie psychotrope Medikamente und die Risiken des individuellen Konsums. Ergänzend wird die  Bedeutung eines gesundes Lebenswandels, Wege zur Verhaltensänderung und möglichen Ansprechpartnern thematisiert.
Die Broschüre steht als Download zur Verfügung auf der Website der DHS: www.dhs.de oder kann – auch in größerer Stückzahl – kostenfrei als Printmedium bei der DHS bestellt werden unter: Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Postfach 1369, 59065 Hamm (info@dhs.de)

"Kinderrheuma (er)leben - Alltags- und Krankheitsbewältigung".
In dieser Broschüre  werden Belastungen und Bewältigungsstrategien in Familien im Zusammenhang mit einer rheumatischen Erkrankung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beschrieben. Zudem dient die Broschüre der Information der sozialen Interaktionspartner in Kindergarten, Schule und Beruf. Da Kinderrheuma in der Gesellschaft häufig noch wenig bekannt ist, kommt es in den genannten Bereichen immer wieder zu Ausgrenzung und Unverständnis.

Die Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr von 3,-€ zzgl. Versandkosten über das Familienbüro zu beziehen bei:

Bundesverband zur Förderung und Unterstützung rheumatologisch erkrankter
Kinder und deren Familien e.V., Westtor 7, 48324 Sendenhorst
Telefon/ Fax: 02526-300-1175, Mobil: 0176 – 96476194,
Mail: goering@st-josef-stift.de, www.kinderrheuma.com

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