Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Selbsthilfe-Kontaktstelle in Arnsberg

Die seit Jahren in Arnsberg bestehende Einrichtung zur Selbsthilfe-Unterstützung konnte jetzt zur Selbsthilfe-Kontaktstelle erweitert werden:

AKIS – Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen
Stadt Arnsberg
Zum Rathausplatz 1, Zimmer 101, 59759 Arnsberg
Tel. 0 29 32 – 2 01 16 83, Fax 0 29 32 – 2 01 16 62

Durch die Erweiterung können nun kreisweit Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis unterstützt werden. Die AKIS Arnsberg ist die 36. Selbsthilfe-Kontaktstelle in NRW.

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Landesarbeitskreis Selbsthilfe-Kontaktstellen in Nordrhein-Westfalen

Bei seinem letzten Treffen hat der LAK Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW eine neue Sprecherin und einen neuen Sprecher gewählt:

Kira Giertz
Informationsstelle für Selbsthilfe im Paritätischen
Friedhofstr. 39, 41236 Mönchengladbach,
kiss-mg@paritaet-nrw.org

Reinhold Jakobs
Selbsthilfekontaktstelle Kreis Mettmann
Düsseldorfer Str. 47, 40822 Mettmann,
selbsthilfekontaktstelle@kreis-mettmann.de

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Patientenbeteiligung gemäß § 140 SGB V

Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe wurden ab Januar 2006 zu den Zulassungs- und Berufungsausschüssen der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe eingeladen. Der Koordinierungsausschuss Patientenbeteiligung NRW erstellt zurzeit auf der Grundlage einer Befragung eine Analyse der Erfahrungen.

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Netzwerk Frauen und Gesundheit NRW

Die Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW musste zum 31. März 2006 schließen, da auf Grund der Sparmaßnahmen im Haushalt die Förderung des Landes eingestellt wurde. Diese Entscheidung konnte trotz vielfältiger Bemühungen nicht rückgängig gemacht werden. Mit Schließung der Koordinationsstelle läuft auch die Arbeit des Netzwerks Frauen und Gesundheit NRW aus. Im Rahmen der letzten Netzwerk Tagung errichteten die Teilnehmerinnen die „Baustelle Frauengesundheit“, auf der neben dem Erreichten der umfangreiche Handlungsbedarf zu verschiedenen Themen als Bausteine zusammengefügt wurde. Die Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle übergaben die Baustelle dem Landtag.
Weitere Informationen und Download: www.frauengesundheit-nrw.de/rundbr/11informiert.pdf

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Neue Behindertenbeauftragte

Angelika Gemkow ist für NRW die neue Beauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderung. Für behinderte Menschen sowie für alle öffentlichen und privaten Institutionen ist die Landesbehindertenbeauftragte eine wichtige Ansprechpartnerin. „Sie bündelt Informationen und vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderung bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen innerhalb und außerhalb der Landesverwaltung“, sagte Minister Laumann bei der Benennung.

Karin Evers-Meyer ist die neue Bundesbehindertenbeauftragte. Sie will sich vor allem für die Umsetzung von SGB IX und Behindertengleichstellungsgesetz sowie für die Schaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes einsetzen.

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Selbsthilfepreis 2006

Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hat mit seinen Mitgliedsorganisationen im Rahmen der Initiative „ICH BIN WIR. Gemeinsam stark mit Behinderung“ den Selbsthilfepreis 2006 ins Leben gerufen. Mit diesem Preis werden erstmals Aktivitäten oder Vorhaben ausgezeichnet, die von Menschen mit Behinderung, Eltern behinderter Kinder oder in der Selbsthilfearbeit Engagierten entwickelt oder durchgeführt werden. Bewerben können sich Interessierte mit einem bereits umgesetzten oder laufenden Projekt. Bewerbungsfrist ist der 1. September 2006.
Information:
Bundesverband für Körper und Mehrfachbehinderte e.V., Silke Martmann-Springer, Brehmstr. 5-7,
Tel.: 0211 – 6 40 04 12, Fax: 0211 – 6 40 04 20,
email: silke.martmann-sprenger@bvkm.de

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Rollstuhlgerechte Arztpraxen

Die Arzt-Auskunft zeigt an, ob eine Praxis barrierefrei ist. In dem Ärzteverzeichnis unter www.arzt-auskunft.de erkennt man anhand eines besonderen Symbols im Suchergebnis, ob die Praxis behindertengerecht ist.

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Selbsthilfe und Krankenhäuser

Der Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft hat im September 2005 eine Empfehlung zum Besuchsdienst im Krankenhaus durch Vertreterinnen und Vertreter von Krebs-Selbsthilfeorganisationen vorgelegt. Diese Empfehlung kann auch von anderen Selbsthilfeorganisationen und -gruppen, die einen Besuchsdienst einrichten möchten, als „Türöffner“ genutzt werden.
Der Text der Empfehlung ist zu beziehen über KOSKON NRW.

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Bürgerschaftliches Engagement

Zur weiteren Bekanntmachung und Verbreitung des „Landesnachweis NRW – Engagiert im sozialen Ehrenamt“ hat das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen eine Broschüre herausgegeben, die umfangreich über den Landesnachweis informiert. Die Broschüre ist
zu beziehen über:
GWN-Betriebsstätte, Am Henselsgraben 3, 41470 Neuss-Allerheiligen, Fax 021 37 – 10 94 29 (schriftlich), telefonisch 0 18 03 – 10 01 10, im Internet www.mgffi.nrw.de, Menüpunkt: Publikationen. Bitte die Veröffentlichungsnummer 1003 angeben.

Vom 14. bis 24. September 2006 veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die Woche des bürgerschaftlichen Engagements.
Das BBE möchte die Aufmerksamkeit für das freiwillige, ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement in Deutschland stärken und zu seiner Anerkennung und Förderung beitragen. Schirmherr der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements ist Bundespräsident Horst Köhler.
Die Auftaktveranstaltung findet am 15. September 2006 in Berlin statt. Schwerpunkt der Aktionswoche ist eine Vielzahl lokaler Aktionen. Zur Teilnahme aufgerufen sind Initiativen und Projekte. Ab August wird ein Veranstaltungskalender vorliegen.
Information:
Kampagnenteam des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagements (BBE), aktionswoche@b-b-e.de, www.engagement-machtstark.de,
Tel. 030 – 6 29 80

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Ausgezeichnet

ZEIT-Autorin Martina Keller ist von der Stiftung Gesundheit in Hamburg für ihr Dossier Geben und einnehmen (ZEIT Nr. 21/05) mit dem Publizistik-Preis 2006 ausgezeichnet worden. Die Autorin habe das „heikle und vielschichtige Thema des Sponsorings von Selbsthilfegruppen durch Pharmaunternehmen sorgsam durchleuchtet“, urteilte die Jury. Mit dem Publizistik-Preis würdigt die Stiftung jährlich journalistische Arbeiten, die die Transparenz im Gesundheitswesen fördern.
Aus: DIE ZEIT Nr. 17/06

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Fortbildung

Zukunftswerkstatt für Selbsthilfeorganisationen und -gruppen
Wenn eine Gruppe mal ins Stocken geraten ist oder gemeinsam etwas (Neues) bewegen will, aber noch nicht genau weiß, was und wie, dann kann eine „Zukunftswerkstatt“ neue Impulse geben. Sie stellt einen Rahmen zur Verfügung, in dem die Gruppe ihre selbst gewählten Anliegen und Vorhaben bearbeiten kann.
Termin: 2 Tage nach Absprache
Ort: Bildungsstätte Einschlingen, Bielefeld
Referentin: Karin Marciniak, Supervisorin (DGSv)
Beitrag: 95,00 € pro Teilnehmerin
Information:
BIKIS, Bielefelder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Stapenhorststr. 5, 33615 Bielefeld, Tel.: 05 21 – 12 18 02

Gruppenberatung für Selbsthilfe-Aktive
Termin: 5 x monatlich freitags, ab 18.8.2006, 15.00 – 18.30 Uhr
Ort: BIKIS, Stapenhorststr. 5, 33615 Bielefeld
Referentin: Karin Marciniak, Supervisorin (DGSv)
Beitrag: 100,00 €
Information:
BIKIS, Bielefelder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Stapenhorststr. 5, 33615 Bielefeld, Tel.: 05 21 – 12 18 02

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Literatur

Löhmer, C., Standhardt, R.: TZI – Die Kunst, sich selbst und eine Gruppe zu leiten. Einführung in die Themenzentrierte Interaktion.
Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist ein von Ruth Cohn entwickeltes Verfahren zum schöpferischen und entdeckenden Miteinander-Lernen und -Arbeiten in Gruppen. Das Verfahren wird mit großem Erfolg überall dort eingesetzt, wo Menschen Ihren Kooperations- und Kommunikationsstil verbessern wollen. Die Autoren machen deutlich, welche Aspekte beachtet werden müssen, damit sich ein lebendiges Miteinander-Lernen in Gruppen entwickeln kann.
Zu beziehen über:
Buchhandel, ISBN 3-608-94426-5, 14,50 €

Morr, E.: Ratgeber zum Behindertenrecht und sozialen Entschädigungsrecht.
Das soziale Entschädigungs- und Behindertenrecht ist in einer fast unüberschaubaren Vielzahl von Vorschriften geregelt, deren genaue Kenntnis zur Durchsetzung von Leistungsansprüchen unentbehrlich ist. Der aktuelle Ratgeber ist ein Nachschlagewerk mit allen wichtigen Gesetzten, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften zu diesem Rechtsbereich.
Zu beziehen über:
Buchhandel, ISBN 3-415-03624-3, 39,00 €

Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Landesverband NRW e.V. (Hrsg.): Wenn Kinder ihr Recht auf Umgang nicht verwirklichen können.
Sozialwissenschaftlich ist schon lange belegt, dass zum Wohle des Kindes auch nach einer Trennung und Scheidung der soziale Kontakt und die emotionale Beziehung zu beiden Eltern gehört. Die Broschüre greift die „stillen“ Fälle auf. Sie macht aufmerksam auf all jene Kinder, die den Kontakt zu beiden Eltern pflegen möchten, aber den Zugang zu einem nicht finden. Sie fordert all jene Elternteile zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung auf, die sich ihren Kindern als Vater oder Mutter entziehen.
Zu beziehen über:
VAMV, Juliusstr. 13, 45128 Essen, Tel.: 02 01 – 8 27 74 70, Fax: 02 01 – 8 27 74 99, email: info@vamv-nrw.de, Vorab-Zusendung von € 2,20 für Porto.

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