Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Selbsthilfekontaktstellen in NRW

Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg
Musfeldstr. 161-163
47053 Duisburg
Ernst Walter Müller, Gabriele Benemann
Tel. 02 03 – 6 09 90 41
Fax: 02 03 – 6 09 90 30

Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum im Kreis Heinsberg
Hochstr. 24
52525 Heinsberg
Sylvia Begall
Tel. 0 24 52 – 15 67 90

Selbsthilfekontaktstelle Oberhausen – Netzwerk Selbsthilfe
Altmark 1
46045 Oberhausen
Peter Jötten
Tel.: 02 08 – 3 01 96 20
Fax: 02 08 – 3 01 96 11

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Selbsthilfeförderung nach § 20 Abs.4 SGB V

Die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen und der Selbsthilfe (DAG SHG, BAGH, DPWV) haben sich auf ein gemeinsames Empfehlungspapier zur Weiterentwick-lung der Selbsthilfeförderung nach § 20, 4 SGB V verständigt. Die wichtigsten Punkte dar-in sind: - Zur Erhöhung der Transparenz wird empfohlen, wie auf der Bundesebene auch auf der Landesebene Arbeitskreise mit Beteiligung der Kassenverbände und der Selbsthilfe einzurichten. - Die Empfehlung der Selbsthilfe zur 25%igen Mittelverteilung auf den verschiedenen Ebenen (Bund, Land, Kommune, Kontaktstellen) wurde aufgenommen. - Die Förderung der Selbsthilfekontaktstellen – für 2003 mit 0,08 €/Versicherten – soll in den Folgejahren bis zu 25% der Gesamtfördersumme angepasst werden. Die Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Weiterentwicklung der Umsetzung von § 20 Abs. 4 SGB V sind unter www.koskon.de abrufbar oder bei KOSKON NRW zu beziehen.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit hat die Ausgaben für Selbsthilfe nach Kassenarten für 2002 bekannt gegeben:

KV 45 1.-4. Quartal 2002 (vorläufige Zahlen)
Ausschöpfung
 
absolut in 1000 Euro
je Versicherten in Euro
56%
West Ost Bund West Ost Bund
AOK'en     8.217     0,32
BKK'en     3.627     0,27
IKK'en     1.113     0,25
LKK'en     153     0,15
SeeKK     22     0,31
Bkn     534     0,39
ErsatzKArb     282     0,20
ErsatzKAng     6.784     0,29
GKV     20.732     0,29

Zusammenstellung NAKOS 2003

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Wanderausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewußt“

Die Wanderausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewußt“, die schon in vielen Städten in NRW erfolgreich gezeigt wurde, ist vollständig restauriert und kann nun wieder ausgelie-hen werden. Die Kosten für die Restaurierung wurden zu gleichen Teilen übernommen von der AOK Rheinland, der AOK Westfalen-Lippe und dem BKK Landesverband NRW.

Informationen: KOSKON NRW

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Neue Broschüren der KOSKON NRW

Die Neuauflage 2002/2003 der Broschüre „Landesweite Selbsthilfevereinigungen in Nord-rhein-Westfalen“ sowie die Dokumentation „Selbsthilfe – Brücke zwischen Gesundheit und Migration?“ sind dem Rundbrief beigefügt. Weitere Exemplare können bei KOSKON bestellt werden.

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Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen

Die Jahrestagung der DAG SHG findet in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juni in Schwerin unter dem Motto „Lernwerkstatt Selbsthilfegruppe“ statt. Im Mittelpunkt stehen Referate und Arbeitsgruppen, die sich mit dem Lernen in Selbsthilfegruppen und der Fortbildung von Selbsthilfegruppen durch Selbsthilfe-Kontaktstellen befassen. Wichtige Themen sind in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung von Frauen und Männern (Gender) in der Selbsthilfe sowie der Generations- und Aufgabenwechsel in Selbsthilfegruppen.

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Paritätischer Gesamtverband bald in Berlin

Zum 1. Oktober 2003 verlegt der Paritätische Gesamtverband seine Fachabteilungen nach Berlin. Der Verbandsrat bestätigte am 24. Februar eine entsprechende Beschlussvorlage des Vorstands.
Der Umzug betrifft vor allem die fach- und verbandspolitischen Funktionen und Aufgaben-bereiche der Hauptgeschäftsstelle. Die nicht primär diesem Bereich zuzurechnenden Res-sorts sollen in Frankfurt am Main verbleiben. Das Haus der Parität wird ebenfalls weiter betrieben.
Quelle: PARITÄT direkt, März 2003

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Checkliste Arztbesuch

Der Arbeitskreis PatientInnenrechte und –information Niedersachsen hat eine Checkliste für den Besuch bei einem Arzt/einer Ärztin zusammengestellt. Sie ist als pdf-Datei abruf-bar unter
www.gesundheit-nds.de

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Disease-Management-Programme

Ebenfalls vom Arbeitskreis PatientInnenrechte und –information Niedersachsen wurde ein Reader zum derzeitigen Stand der Umsetzung von § 137 f (Strukturierte Behandlungspro-gramme bei chronischen Krankheiten) und § 137 g (Zulassung strukturierter Behand-lungsprogramme) SGB V verfasst. Der Reader dient in erster Linie der Information von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Er enthält neben einer inhaltlichen Einführung ein Glossar, stellt die derzeitigen Namen der von den Krankenkassen entwickelten Program-me vor und nennt die wichtigsten Vertreter und Vertreterinnen der diversen Interessen, Beteiligten und Betroffenen. Zusätzlich werden Informationsmöglichkeiten aus dem Inter-net aufgelistet. Im Bereich der Disease-Management-Programme gibt es laufend Verände-rungen. Dem hat der Arbeitskreis versucht, Rechnung zu tragen. Der Reader ist als pdf-Datei abrufbar unter
www.gesundheit-nds.de
Quelle: Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Informationen April 2003

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Psychosomatische Kliniken im Vergleich

Das Frauengesundheitszentrum Bremen e.V. unterstützt Frauen bei der Suche nach einer passenden Klinik für eine stationäre, psychosomatische Kur. In einem völlig neu überar-beiteten Informationssystem sind, nach Postleitzahlen sortiert, die aktuellen Angaben über Therapieangebote, med. Versorgung und Behandlungskonzept von fast 100 psychosoma-tischen Kliniken in Deutschland zusammengestellt. Zusätzlich sind die Diagnoseschwer-punkte der einzelnen Kliniken in einem alphabetischen Verzeichnis aufgeführt. Leider ist das Verzeichnis zurzeit nur im Frauengesundheitszentrum einzusehen.
Information: Frauengesundheitszentrum Bremen, Tel.: 04 21 – 3 80 97 47

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Fortbildung

12.07.2003
Gruppenleben / Gruppenkrisen
Referent Klaus Vogelsänger
Gesundheitshaus Münster, 33,00 €


27.09.2003    
Grundlagen der Pressearbeit
Referentin Birgit Karg
Kolping-Zentrum Köln-Mülheim, kostenfrei
Information: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Sabine Geile,
Tel.: 0 52 41 – 97 70 19

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Literatur

Finanzministerium NRW: Vereine & Steuern. Arbeitshilfe für Vereinsvorstände und Mit-glieder.
Zu beziehen über:
www.fm.nrw.de – 8,00 € Broschüre, 14,10 € Broschüre plus CD-ROM

Jockusch, Tibor: Gewährung öffentlicher Leistungen wegen gesundheitlicher Einschrän-kungen. Berlin, 2002
Zu beziehen über:
Fatigatio e.V., Goethestr. 26-30, 10625 Berlin, Fax 030 – 3 10 18 89 20

Kösters, Wilfried: Ehre allein – das reicht nicht mehr. Zur Zukunft des freiwilligen Engage-ments in Deutschland. Freiburg, 2002Bundesverband der Betriebskrankenkassen: BKK und Selbsthilfe 2002. Essen, 2002
ISBN 3-7841-1436-9 – 11,00 €

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