Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Broschüre: Tagungsdokumentation

Unter dem Motto „Gesellschaftlicher Trend: Mobbing – Selbsthilfe als (Hilfs-)Strategie“ wurde am 28. November 2008 in Essen eine Fachtagung organisiert. Hierzu liegt nun eine Tagungsdokumentation vor, die wir dem Rundbrief beifügen. Diejenigen, die den Rundbrief per Mail empfangen, erhalten die Broschüre selbstverständlich ebenfalls per Post.

Weitere Exemplare können bei KOSKON angefordert werden.

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Vorankündigung Fachtagung 2009

Zum Thema „Selbsthilfe und Gesundheitsversorgung. Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal“ richtet die KOSKON NRW am 16.09.2009 in Kooperation mit der GSP-Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH die diesjährige Fachtagung aus. Gefördert wird sie durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Mit der Tagung werden bestehende Kriterien der Selbsthilfefreundlichkeit am Beispiel von selbsthilfefreundlichen Krankenhäusern vorgestellt. Im Hinblick auf eine mögliche Form der strukturierten Zusammenarbeit in stationären und ambulanten Versorgungseinrichtungen wie Arztpraxen, Reha-Einrichtungen und Gesundheitsämtern möchten wir eine Diskussion anstoßen.

Eine entsprechende Einladung zur Tagung wird zeitnah versandt und ebenfalls auch auf der KOSKON-Website zum Download eingestellt werden.

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Selbsthilfebörse KOSKON NRW – Seltene Erkrankungen

Zwei neue Einträge in der Selbsthilfebörse.
„Einzelpersonen suchen Austausch zu gleichermaßen Betroffenen“:

Cholangitis, primär sklerosierende - Betroffen ist ein 5jähriges Kind Die Kontaktperson ist: Angehörige/r

Schwindel, Fehlstellung des Kiefers und der Wirbelsäule - Starker Schwindel, Schmerzen vor allem im Hinterkopf und den Schultern, Durchblutungsstörungen des Gehirns, Bandscheibenvorfälle, vermutlich ausgelöst durch Kieferfehlstellung und nachfolgender Körperschiefstellung, eventuell in Folge eines Schlaganfalls und Schädigung des Kleinhirns
Die Kontaktperson ist: selbst betroffen
Zu finden unter: www.koskon.de, Selbsthilfebörse.

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DAG Selbsthilfegruppen - Jahrestagung

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) wird in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Saarland vom 03. - 05. Juni 2009 in Saarbrücken stattfinden.
Unter dem Titel „Alles bleibt anders: Neue Formen in der Selbsthilfe und der Selbsthilfe-Unterstützung“ werden Fachkräfte aus dem Feld der Selbsthilfe-Unterstützung gesellschaftliche und demographische Trends, die gegenwärtig auf das Engagement in Selbsthilfegruppen einwirken, diskutieren. Vier Arbeitsgruppen und eine Methodenwerkstatt bieten Raum, um Beispiel von „good practice“ im Bereich neuer Arbeits- und Unterstützungsformen von Selbsthilfe kennen zu lernen und in gegenseitiger kollegialer Beratung Lösungsansätze für Problemkonstellationen vor Ort zu entwickeln.
Den Abschluss der Tagung wird ein World Cafè bilden. Dabei werden – beginnend mit einer Politiker/innen-Talkrunde – alle Teilnehmer/innen die künftigen Herausforderungen ihrer Unterstützungsarbeit im Bereich Selbsthilfe perspektivisch für das Jahr 2020 diskutieren.

Kontakt:
NAKOS, Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, Wilmersdorfer Straße 39, 10627 Berlin, Telefon 30 31 01 89 – 60
Email: selbsthilfe@nakos.de
http://www.nakos.de

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Elfter Round Table in der KVNo

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordhrein lädt am 20.06.2009 zum 11. Round Table mit Selbsthilfer-Oganisationen zum Thema „Vor der Bundestagswahl…- Was ist gut, was muss besser werden?“ nach Köln ein.

Von 10.00 bis 15.00 Uhr sind Vorträge und anschießende Diskussion zum oben genannten Thema aus Sicht der Ärzte und aus Sicht der Selbsthilfe geplant. Weitere Vortragsthemen sind: „Große Änderung, Große Wirkung? Gesundheitsfonds & Co.“, „Patienten als Experten in eigener Sache: Patientenbeteiligung in der Praxis“ sowie „Was soll EVA leisten? Entlastende Versorgungsassistenz in der Praxis“.

Anmeldung und Rückfragen unter KOSA Nordrhein
Tel.: 0211 5970 8090, Fax: 0211 5970 8082
kosa@kvno.de

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10 Jahre PatientInnen-Netzwerk NRW

„Die schwierige Suche nach dem richtigen Arzt oder Krankenhaus. Was hilft Patientinnen und Patienten und was nutzen Krankenhausportale und Arztsuche?“

Das PatientInnen-Netzwerk NRW lädt am 05.06.2009 zur Jubiläumsfachtagung in das Reinholdinum in Dortmund ein.

Auf der Fachtagung soll diskutiert werden, welche Informationen Patienten brauchen, um den richtigen Arzt oder das richtige Krankenhaus zu finden. Zahlreiche Angebote zur Krankenhaus- und Arztsuche im Internet versprechen Hilfe. Verschiedene Angebote sollen getestet werden. Abschließend ist eine Diskussion mit Vertreter/innen aus der Selbsthilfe, der Patientenberatung, sowie der Ärzteschaft von Krankenhäusern zum Thema „Was Patientinnen und Patienten brauchen um den richtigen Behandler zu finden“ vorgesehen.

Kontakt über Susanne Angerhausen
Tel.: 0202/759 19 39, Post: Loherstr. 7, 42283 Wuppertal
angerhausen@paritaet-nrw.orgwww.nrwpatienten.de

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Alzheimer Telefon für Nordrhein-Westfalen

Das Alzheimer Telefon für Nordrhein-Westfalen ist unter der Nummer 01803-883355 von Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr zu erreichen (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz).

Es bietet Betroffenen, pflegenden Angehörigen, professionellen und ehrenamtlich Engagierten kompetente Information und hilft bei der Suche nach Angehörigengruppen und zu regionalen Alzheimergesellschaften.

Landesverband der Alzheimer Gesellschaft NRW e.V.
Tel.: 0211-240869-10, Fax: 0211-240869-11
info@alzheimer-nrw.de, www.alzheimer-nrw.de

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ARD-Themenwoche „Ist doch Ehrensache!...“

Vom 10. bis 16. Mai 2009 findet die vierte ARD-Themenwoche unter dem Titel „Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“ statt.

Zum Auftakt wird es am Samstag, den 09. Mai 2009, einen bundesweiten Aktionstag geben. Er soll der Bevölkerung die vielfältigen Formen des Engagements in ihrer näheren Umgebung aufzeigen und auf Probleme aufmerksam machen, die mit dem Engagement verbunden sind. Die ARD hat Einrichtungen, Vereine, Netzwerke und Initiativen aufgerufen, sich mit selbst gewählten Formen zu beteiligen.

Für Rückfragen zur Verfügung stehen in der Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen
Frau Anna Metzger und Herr Christian Blankenburg.
Anna.Metzger@DasErste.de und Christian.Blankenburg@DasErste.de

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Einrichtung von Pflegestützpunkten in NRW

Im Februar 2009 haben die Landesverbände der Krankenkassen gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie dem Landkreistag, dem Städtetag und dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalens die „Rahmenvereinbarung über die Einrichtung von Pflegestützpunkten in NRW gemäß §92c Abs. 8 SGB XI“ unterzeichnet. Sie treten am 01.05.2009 in Kraft. Ziel der Rahmenvereinbarung ist ein flächendeckendes Netz von Pflegestützpunkten in NRW. Bürgerinnen und Bürger sollen mit diesen Einrichtungen einen einzigen Ansprechpartner vor Ort bekommen, der sie in allen ihren Fragen beraten oder gezielt vermitteln kann. Dabei werden bisher aufgebaute Beratungs- und Unterstützungsstellen einbezogen und eine Doppelstruktur verhindert.

Die Aktivierung und Einbindung von Selbsthilfe, bürgerschaftlichem und ehrenamtlichem Engagement in die Pflege ist ausdrücklich vorgesehen.
Weitere Informationen zum Thema Pflege finden Sie auf der Website des MAGS. http://www.mags.nrw.de/04_Soziales/1_Pflege/index.php

Die Rahmenbedingungen sowie eine gemeinsame Presserklärung der nordrhein-westfälischen Pflegekassen, der Kommunalen Spitzenverbände und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie auch unter: www.koskon.de.

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Glücksspielsucht: Infotelefon und Chat-Sprechstunde

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet eine telefonische Beratung zur Glücksspielsucht und zum problematischen Glücksspielverhalten, die sich an alle Spielenden, Angehörige und Interessierte richtet.

Telefon: 0800 1 37 27 00 (kostenfreie Servicenummer)
Beratungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr und Freitag bis Sonntag von
10 bis 18 Uhr

Seit März 2009 neu hinzugekommen ist die Chat-Sprechstunde zur Glücksspielsucht. Damit erweitert die BZgA ihr Internetangebot zur Prävention von Glücksspielsucht. Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die an Glücksspielsucht erkrankt sind oder die erste Probleme mit ihrem Glücksspielverhalten wahrnehmen. Ebenfalls können Angehörige von Glücksspielsüchtigen dort professionelle Hilfe finden. Jeden Donnerstag zwischen 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr steht eine psychologische Therapeutin als Expertin Rede und Antwort. Unter www.spielen-mit-verantwortung.de werden die Besucher in das neue „virtuelle“ Sprechzimmer geleitet, wo anonym und kostenlos individuelle Beratung stattfindet.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,
Ostmerheimer Str.220, 51109 Köln, Tel.: 0221 / 8992-0, www.bzga.de

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Literatur

Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg, Psychisch krank. Und jetzt? Erstinformation für Familien mit psychisch kranken Menschen.
Wenn jemand psychisch erkrankt müssen die Angehörigen mit vielen Belastungen und Anforderungen fertig werden. Eine erste Orientierung in dieser Situation will die Broschüre „Psychisch krank. Und Jetzt?“ geben. Neben vielen praktischen Hinweisen stellt sich der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker vor und zeigt Möglichkeiten der Selbsthilfegruppen für Angehörige auf.
Den Ratgeber gibt es jetzt auch in russischer und türkischer Sprache.
Die Broschüren können bestellt werden beim Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker, Oppelner Straße 130, 53119 Bonn, Tel.: 0228-632646

Korrupte Medizin. Ärzte als Komplizen der Konzerne, Hans Weise, Köln 2008, Kiepenheuer & Witsch
»Nie zuvor wurden so offen Ross und Reiter benannt: Hans Weiss dokumentiert detailreich den verdeckten Einfluss der Pharmaindustrie auf Politik, Forschung und medizinische Behandlung.«
Robert Jütte, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die Recherchen (von Hans Weiss) belegen, dass trotz aller Regeln der freiwilligen Selbstkontrolle in der Pharmaindustrie immer noch gilt: Die Pharmaindustrie gibt mehr Geld aus für Marketing als für Forschung. Mit ihren massiven Werbeanstrengungen beeinflusst sie das Verschreibeverhalten der Ärzte.«
WDR-Sendung »Neugier genügt«

Entwicklungstendenzen im Gesundheitswesen, Kritische Analysen, Alternativen, Potenziale, Doris Zimmermann, VAS-Verlag Bad Homburg 2008
Das Buch behandelt den Umbau des deutschen Gesundheitswesens mit den Prozessen Ökonomisierung und Privatisierung. Es analysiert die Konturen dieser Prozesse und beschreibt aus Sicht von Patienten und Beschäftigten im Gesundheitswesen die Auswirkungen. Schließlich macht es konzeptionelle Vorschläge und zeigt Alternativen und nicht ausgeschöpfte Gestaltungspotenziale auf.

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