Telefon: 02166 / 24 85 67

Selbsthilfezusammenschlüsse seltener Erkrankungen

Irlen-Syndrom
Das „Irlen-Syndrom“ ist eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Lichtfrequenzen. Diese kann zu vielfältigen Beeinträchtigungen und gesundheitlichen Störungen führen. Das Irlen-Syndrom wurde erst 1981 in Amerika entdeckt. In Bochum hat sich eine Irlen-Selbsthilfegruppe gegründet. Sie ist zu erreichen über: DIE OASE, Zentrum für Selbsthilfegruppen und Kommunikation der Ruhr-Universität-Bochum, Buscheyplatz 3, 44801 Bochum, Tel.: 02 34 – 3 22 23 32, e-mail oase@ruhr-uni-bochum.de.
Zum gleichen Thema trifft sich die Selbsthilfegruppe „Eltern wahrnehmungsgestörter Kinder“, zu erreichen über Karin Buschheuer-Gawlikowitz, Tel. 0 23 68 – 45 15.
In der OASE informiert vom 25.4.2002 – 28.6.2002 eine Ausstellung ebenfalls über das Irlen-Syndrom.

Selbstverletzendes Verhalten – SVV
Zum Thema SVV sind bisher keine Selbsthilfegruppen bekannt. Für Betroffene und Angehörige von SVV gibt es jetzt eine Internet-Initiative, über die Kontakte aufgenommen sowie Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden können: www.rotelinien.de.vu.

Makula-Degeneration
Selbsthilfegruppe SOS-Augenlicht, Stefanie Pollok, e-mail willow@t-online.de,
Tel. 0 24 43/26 85

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Neue Selbsthilfekontaktstellen in NRW

Kreis Düren
Selbsthilfezentrum im Paritätischen Wohlfahrtsverband
Paradiesbenden 24, 52349 Düren, e-mail shzdueren@paritaet-nrw.org
Tel. 0 24 21/48 92 11, Fax 0 24 21/48 92 12


Lüdenscheid
Beratungsstelle für und über Selbsthilfegruppen
Freiherr-vom-Stein-Str. 20, 58511 Lüdenscheid, e-mail selbsthilfeSHZ@aol.com
Tel. 0 23 51/39 05 26, Fax 0 23 51/39 05 26

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Im Blickpunkt: Selbsthilfe – Ein Weg aus der Ess-Störung?

Die Tagungsdokumentation zu der KOSKON Fachtagung, die am 13. Dezember 2001 in Essen stattfand, ist fertiggestellt und als Anlage beigefügt.
Weitere Exemplare sind bei KOSKON erhältlich.

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Grad der Behinderung für eine bösartige Erkrankung

Das Sozialgericht Düsseldorf hat durch Urteil vom 13.02.2002 – Az: S 31 SB 282/01 – für Recht erkannt, dass das Versorgungsamt den Grad der Behinderung für eine bösartige Erkrankung allein wegen einer wesentlichen Befundbesserung, nicht jedoch, wie geschehen, im Hinblick auf eine lediglich durch Zeitablauf eingetretene „Heilungsbewährung“ herabsetzen darf. Zwar ist nach den vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebenen Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertengesetz bei zu Rückfällen neigenden Erkrankungen von einer sog. Heilungsbewährung auszugehen, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum rezidivfrei bleiben. Die Kammer hat die Anhaltspunkte jedoch für nicht anwendbar gehalten, weil es sich bei ihnen um kein gesetzliches, sondern ein auf der Ebene der Verwaltung erlassenes Regelwerk handelt und die sowohl vom Bundessozialgericht als auch vom Bundesverfassungsgericht schon seit längerer Zeit für notwendig erachtete Überführung der Anhaltspunkte in ein Gesetz bisher unterblieben und nicht absehbar ist, ob und ggfl. wann der Gesetzgeber insoweit tätig zu werden gedenkt. Zudem sind die Anhaltspunkte nach Auffassung des erkennenden Gerichts auch deshalb nicht verbindlich, weil sie unausgewogen und insbesondere nicht mit den zum Teil davon abweichenden MdE-Erfahrungswerten in der gesetzlichen Unfallversicherung in Einklang zu bringen sind.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
(Sozialgericht Düsseldorf, Presseinformation, 01.03.2002)

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Euro angepasster Spendennachweis

Das vereinfachte Spendennachweisverfahren in der Einkommensteuer-Erklärung ist auf den Euro angepasst worden. Als Nachweis für Spenden an steuerbegünstigte Organisationen genügt die Buchungsbestätigung, vorausgesetzt die Spende liegt nicht über der
neuen Summengrenze von 100 EUR.

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Selbsthilfe in (der) Bewegung

Zu diesem Thema findet vom 10. – 12. Juni 2002 in Gießen die Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen statt. Hintergrund des Themas sind 25 Jahre Selbsthilfe in Gießen.

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Fortbildung

17.06. – 19.06.2002
11.11. – 13.11.2002
Bad Bevensen     

Selbsthilfegruppen leiten und lebendig mitgestalten
Informationen über Europäische Akademie Bad Bevensen, Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, Tel. 0 58 21/95 50, Fax 0 58 21/299, e-mail info@gsi-bevensen.de, internet www.GSI–Bevensen.de.


29.09. – 02.10.2002
Bad Bevensen     

Die Arbeit in der Selbsthilfegruppe besser verteilen
Informationen über Europäische Akademie Bad Bevensen, Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, Tel. 0 58 21/95 50, Fax 0 58 21/299, e-mail info@gsi-bevensen.de, internet www.GSI-Bevensen.de.


06.05. – 08.05.2002
Papenburg     

Bürgerbetieligung in der Kommune
Informationen über Stiftung MITARBEIT, Bornheimer Str. 37, 53111 Bonn, Tel. 02 28/60 42 40, Fax 02 28/6 04 24 22, e-mail kanther@mitarbeit.de, internet www.mitarbeit.de


21.06. – 23.06.2002
Jugendhof Vlotho     

Gruppen wirksamer leiten lernen
Informationen über Stiftung MITARBEIT, Bornheimer Str. 37, 53111 Bonn, Tel. 02 28/60 42 40, Fax 02 28/6 04 24 22, e-mail kanther@mitarbeit.de, internet www.mitarbeit.de

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Literatur

Beratungsstelle für Glücksspielabhängige, Fachstelle Glücksspielsucht (Hrsg.): Spielerberatung – Wo in NRW? Bielefeld, 2000
Zu beziehen über:
Beratungsstelle für Glücksspielabhängige, Diakonisches Werk Herford e.V., Auf der Freiheit 25, 32052 Herford oder Fachstelle Glücksspielsucht, Caritasverband für das Stadtdekanat Neuss e.V., Rheydter Str. 174-176, 41464 Neuss, kostenfrei

Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten (Hrsg.): Diagnose Brustkrebs. Wege zu neuer Lebensfreude. Düsseldorf, o.J.
Zu beziehen über:
GBK NRW e.V., Johannes-Weyer-Str. 1, 40225 Düsseldorf, Fax 02 11/9 34 88 33, innerhalb von NRW kostenfrei

Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten (Hrsg.): Eine Chance des Lebens: Die Früherkennung von Krebs. Düsseldorf, o.J.
Zu beziehen über:
GBK NRW e.V., Johannes-Weyer-Str. 1, 40225 Düsseldorf, Fax 02 11/9 34 88 33, innerhalb von NRW kostenfrei

Schild, Ihno, Heeren, Andreas: Mibbing – Konflikteskalation am Arbeitsplatz. Möglichkeiten der Prävention und Intervention. München und Mering, 2001
Zu beziehen über:
Buchhandel, ISBN 3-87988-564-8, EUR 29,80

Verband alleinerziehender Mütter und Väter LV e.V. (Hrsg.): Diagnose – ein Wort und was nun? Entwicklungsbeeinträchtigt? Behindert? Erste Informationen für Mütter und Väter. Essen, 2001
Zu beziehen über:
VAMV Landesverband NRW e.V., Juliusstr. 13, 45128 Essen, Tel. 02 01/8 27 74 70, Fax 02 01/8 27 74 99, e-mail info@vamv-nrw.de. kostenfrei

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