Telefon: 02166 / 24 85 67

Jetzt erschienen: Tagungsdokumentation „Netzwerke(n) in der Selbsthilfe am 26.09.2012“

Die Fachtagung beschäftigte sich mit der Bedeutung von Netzwerken, die einen immer größeren Stellenwert in unserem Gesellschaftssystem einnehmen. Mithilfe von Netzwerken lassen sich in vielen Bereichen des gesundheitlichen und sozialen Lebens hilfreiche Kommunikationsstrukturen aufbauen, die allen Beteiligten von Nutzen sind. 

In zwei Vorträgen wurde der Stellenwert von Netzwerken erläutert und dargestellt, wie Netzwerke funktionieren, wie sie aufgebaut und geführt werden. Die anschließenden Workshops machten in ihrer Vielfalt deutlich, dass das Themenspektrum des Netzwerkens breit gefächert ist und hier zielführend die verschiedensten Selbsthilfe-Bedürfnisse bearbeitet werden können.

Mit der vorliegenden Dokumentation möchte KOSKON NRW dazu beitragen, Selbsthilfe-Netzwerke unterschiedlichster Ausprägung als Instrument der Selbstorganisation vorzustellen. Außerdem soll hiermit das Wissen um den Auf- und Ausbau von Netzwerken und deren Nutzen erweitert werden. 

Die Dokumentation wird mit dem Rundbrief versandt, weitere Exemplare können kostenfrei bei KOSKON bestellt werden.

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Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW feiern Jubiläum

Gleich mehrere Selbsthilfe-Kontaktstellen feiern 2013 ein Jubiläum und können auf bis zu 30 Jahre stetiger Selbsthilfe-Unterstützung auf professionellem Niveau zurückblicken!

10 JahreDuisburg, Gelsenkirchen, Heinsberg, Wesel
15 JahreSiegen
20 JahreHerne
25 JahreMünster, Viersen
30 JahreDortmund

KOSKON gratuliert allen Kontaktstellen zu der kontinuierlichen und erfolgreichen Arbeit, die einen wesentlichen Beitrag zu der vielfältigen Selbsthilfe-Landschaft in NRW leistet.

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Unterwegs: Wanderausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewusst“

Die Wanderausstellung wird im Juni 2013 von der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Wuppertal präsentiert werden. Die Ausstellung will Menschen neugierig machen und motivieren, sich mit anderen Menschen in vergleichbarer Situation in einer Selbsthilfegruppe zusammenzuschließen mit dem Ziel, die persönliche Lebensqualität zu verbessern. 

Selbsthilfe wird hier nicht nur beschrieben sondern erlebbar, z.B. durch ein Objekt, ein Drehelement, eine Tafel, auf der sich die Betrachtenden in einem Spiegel sehen – umgeben von Portraits unterschiedlicher Personen, so dass eine aktive Einbindung in eine Gruppe noch fremder Menschen geschieht.

Zu sehen sind insgesamt 16 Schautafeln, die zu vier Modulen mit je vier Tafeln zusammengestellt werden. Die Module umfassen dabei die Themenbereiche „Psycho / Soziales“, „Sucht“, „Medizin“ und „Gesellschaft“.

Wer sich für die Ausstellung interessiert kann sie in Wuppertal in der Zeit vom 11. bis 27. Juni besuchen im Lichthof des Rathauses, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal. 

Weitere Informationen zur Ausstellung: http://www.koskon.de/wanderausstellung/uebersicht.html

Bei Interesse, die Ausstellung selbst einmal zu präsentieren, kann bei KOSKON gerne auch eine Info-Mappe dazu angefordert werden unter info@koskon.de oder unter 0 21 66 -24 85 67 

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Neue Themen in der Selbsthilfebörse

In der Selbsthilfebörse der KOSKON können sich Menschen eintragen, die von einer Erkrankung bzw. einem Problem betroffen sind und den Austausch über ihre Erkrankung mit anderen Betroffenen suchen. Voraussetzung für einen Eintrag ist, dass in NRW zu diesem Thema keine Selbsthilfegruppe arbeitet. Seit dem letzten Rundbrief gibt es zu nachfolgendem Thema einen neuen Eintrag von Betroffenen, die auf diesem Wege Gesprächspartner/innen suchen:

  • Erwachsene ohne Familienanschluss, obwohl Familie/Verwandte existieren: Gesucht wird eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die sich von ihren Eltern / von Mutter oder Vater getrennt haben. Zu dieser Trennung können unterschiedlichste Gründe oder Geschehnisse geführt haben. Insbesondere geht es bei dieser Anfrage um das Schicksal von Menschen, die mit Stiefmutter oder Stiefvater aufgewachsen sind und sich von Ihnen als Erwachsene getrennt haben weil die Situation in der Patchworkfamilie eine zu große Belastung darstellte.
  • Smith Lemli Opitz Syndrom - Gesucht wird eine Einrichtung in NRW die sich mit dieser Behinderung auskennt. Dies kann eine Klinik, ein Arzt, eine Selbsthilfegruppe oder auch Einzelperson sein. Die Betroffene wird immer wieder von der Werkstatt, in der sie arbeitet, nach Hause geschickt wegen nicht tragbarer Verhaltensauffälligkeiten, die den Betrieb stören. Die Mutter sucht Hilfe und Unterstützung. 

Den Kontakt vermittelt KOSKON.

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selbsthilfe-inter@ktiv.de – jetzt neu: Geschlossene Foren / Virtuelle Gruppen

Auf der Selbsthilfe-Plattform „selbsthilfe-inter@ktiv“ gibt es ein neues Angebot mit der Einrichtung von geschlossenen Foren. In diesen Foren besteht die Möglichkeit sich in einem geschützten Raum auszutauschen. 

Adressatenkreis sind sowohl Betroffene wie auch Professionelle aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Um einer Gruppe beitreten zu können müssen sich neue Nutzer/innen zunächst registrieren lassen. Nach der Registrierung erhält man eine Bestätigungsmail mit Passwort, mit dem man sich anmelden und die Mitgliedschaft in einer Gruppe beantragen kann. Anfragen werden von dem jeweiligen Verwalter der Gruppe umgehend bearbeitet.

Unter anderem bestehen bereits geschlossene Foren zu den Themen:

handicapped parents, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom, Selbsthilfegruppe Seelnot, Achterbahn der Gefühle, Selbsthilfe im Internet, Selbsthilfeunterstützer/innen. 

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Neue Publikationsreihe: NAKOS-Quellen

Die "NAKOS QUELLEN". umfassen Literaturhinweise und Dokumente zu inhaltlichen Aspekten der gemeinschaftlichen Selbsthilfe und zu fachlichen Fragen der Selbsthilfeunterstützung und -förderung in Deutschland. Sie erscheinen in unregelmäßiger Folge. Ende 2012 wurden die ersten fünf „Quellen“ erstellt: Es handelt sich um:

  • NAKOS EXTRA-Bibliografie
  • Wirkung und Wirksamkeit von Selbsthilfegruppen
  • Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Migration
  • Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Internet
  • Junge Menschen und gemeinschaftliche Selbsthilfe 

Sie sind auf der Website der NAKOS als Download erhältlich.

http://www.nakos.de/site/materialien/fachinformationen/quellen/

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Selbsthilfegruppe für junge Menschen - digitale Auflistung der NAKOS

Die Website der NAKOS „schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de“ wurde ergänzt durch eine bundesweite Zusammenstellung von Selbsthilfegruppen für und von jüngeren Menschen. Über eine Suchmaske können sowohl über die Postleitzahl / Ortsnamen als auch über das Thema der Gruppe gezielt Selbsthilfegruppen für junge Menschen gefunden werden. Bei Auswahl einer Gruppe wird die jeweils zuständige Selbsthilfe-Kontaktstelle benannt. 

Über jungeseite@nakos.de werden weitere Hinweise auf passende Gruppen aufgenommen. 

Direkt zur Suchmaske führt nachfolgender Link:

http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de/junge-selbsthilfegruppen

Weitere Informationen sind erhältlich über www.selbsthilfe-interaktiv.de oder direkt bei der NAKOS Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Wilmersdorfer Str.39, 10627 Berlin, 030 / 31 01 89-60, selbsthilfe@nakos.de

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Neue Broschüre der DAG SHG e.V.: Generationenwechsel in der Selbsthilfe

Die neue Handreichung der DAG SHG stellt Veröffentlichungen zum Thema  "Generationenwechsel in der Selbsthilfe" zusammen und kommentiert sie. So ist eine systematische Übersicht entstanden, die unterschiedliche Aspekte aufgreift. Die Broschüre dient der Anregung und Unterstützung von Selbsthilfe durch Selbsthilfe-Kontaktstellen und Selbsthilfeorganisationen.

Information, Bestellung und Download über die Website der DAG SHG e.V.:

http://www.dag-shg.de/site/neues/aktuell/?news_id_int=42431

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Nationales Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen - NAMSE

NAMSE ist ein Zusammenschluss zwischen ACHSE e.V. (Allianz chronischer seltener Erkrankungen), dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und 24 weiteren Aktionspartnern. Ziel dieser Initiative ist die Verbesserung der Patientenversorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Zu diesem Zweck soll ein Nationaler Aktionsplans erarbeitet werden.

Dies geschieht maßgeblich in vier Arbeitsgruppen, die sich folgenden Themen widmen:

  • Informationsmanagement 
  • Wege zur frühzeitigen Diagnose Seltener Erkrankungen
  • Versorgung, Zentren, Netzwerke
  • Forschung

Nähere Informationen über www.namse.de

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Dt. Rentenversicherung: Hinweise und Informationen zur Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe jetzt auch im Internet

In der Suchtbehandlung und der Krebsnachsorge besteht die Zusammenarbeit der Rentenversicherung mit der Selbsthilfe schon seit langem. Inzwischen wurde sie aber auch auf andere Selbsthilfebereiche zu weiteren Krankheitsbildern ausgedehnt. 

Über diese Möglichkeit werden die Patientinnen und Patienten in den Rehabilitationseinrichtungen informiert. Sie erhalten dort auch die entsprechenden Kontaktadressen von Selbsthilfegruppen bzw. Selbsthilfe-Kontaktstellen in der Nähe ihres jeweiligen Wohnortes.

Die Rentenversicherungsträger fördern aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags die Arbeit der Selbsthilfe. Entsprechende Anträge sind nicht an eine Form gebunden.

Weitere Hinweise und Informationen zur Zusammenarbeit zwischen den Rentenversicherungsträgern und der Selbsthilfe finden sich unter dem Link

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Fortbildungen für Selbsthilfegruppen, ehrenamtlich Tätige und Vereine Gustav Stresemann Institut

2013 werden die drei folgenden Fortbildungen angeboten:

Generationenwechsel bei Selbsthilfegruppen, (24.06. – 26.06.2013)
Das Gruppenleben lebendiger gestalten, (23.09. – 25.09.2013)
Gesprächsführung in schwierigen Situationen, (25.11. – 27.11.2013)

Die angebotenen Seminare sind praxisorientiert und behandeln die täglichen Herausforderungen und Probleme, vor denen Gruppenmitglieder stehen - unabhängig davon, in welchem Bereich sie sich engagieren. Themen sind Gruppenleitung und -entwicklung, Arbeitsverteilung, Gestaltung des 

Gruppenlebens, Motivierung von Mitgliedern, Gesprächsführung, Problembehandlung, Erfahrungsaustausch und nicht zuletzt die eigenen Bedürfnisse.

Die Angebote sind offen für Interessierte mit und ohne Leitungsaufgaben, Betroffene und Angehörige sowie Personen, die eine Selbsthilfegruppe gründen möchten. Besonderen Voraussetzungen für eine Teilnahme bestehen nicht.

Über das Gustav Stresemann Institut informiert die Website (http://www.gsi-bevensen.org) zu den Kursen für Selbsthilfegruppen unter der Rubrik „Unsere Seminarangebote“ => „Selbsthilfe / Ehrenamt“. Fragen und weitere Informationen bearbeitet Kai Möller, Telefon 0 58 21 / 9 55 - 1 15 oder E-Mail kai.moeller@gsi-bevensen.de

Stiftung Mitarbeit

Social Media: wie geht das, welche Instrumente sind für die eigene Arbeit sinnvoll, was kann man in der Engagementarbeit wie nutzen?

Dazu veranstaltet die Stiftung Mitarbeit ein Seminar in Mülheim/Ruhr:

Social Media für Initiativen und Vereine, (19. bis 21.04.2013)

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie sich politisches und soziales Engagement in der lokalen Bürgergesellschaft über das Web organisieren lässt. Welche Bedeutung hat dieses »Social Media« für die Arbeit größerer und kleinerer Organisationen?

Referentin ist die Social-Media-Expertin Bea Paessler, über Erfahrungen aus der Praxis berichtet Anika Rekers von der Ehrenamt Agentur Essen.

Informationen und Anmeldung online:

http://www.mitarbeit.de/social_media_2013.html 

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