Telefon: 02166 / 24 85 67

Tagungsdokumentation

Die Dokumentation zur Fachtagung
„Selbsthilfe und Gesundheitsversorgung. Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal“
vom 16.09.2009 ist da!
Wir freuen uns Ihnen die Tagungsdokumentation nun präsentieren zu können. Mit der Tagung wurden bestehende Kriterien der Selbsthilfefreundlichkeit am Beispiel von selbsthilfefreundlichen Krankenhäusern vorgestellt und im Hinblick auf eine mögliche Form der strukturierten Zusammenarbeit in stationären und ambulanten Versorgungseinrichtungen wie Arztpraxen, Reha-Einrichtungen und Gesundheitsämtern diskutiert.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen und allen Danken, die zum guten Gelingen der Tagung beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit gilt dem Ministerium für Arbeit. Gesundheit und Soziales für die finanzielle Unterstützung der Tagung und der Dokumentation und unserem Kooperationspartner, der GSP - gem. Gesellschaft für soziale Projekte mbH des PARITÄTISCHEN NRW.

Die Tagungsdokumentation liegt dem Rundbrief bei, weitere Exemplare sind kostenfrei über KOSKON zu beziehen.

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Neue Adressverzeichnisse der KOSKON

Die bewährten Adressenverzeichnisse „Landesweite Selbsthilfe-Unterstützung“ sowie „Landesweite Selbsthilfevereinigungen“ sind für 2010 aktualisiert und neu aufgelegt worden. Je eine Ausgabe liegt diesem Rundbriefs bei , weitere Exemplare sind kostenfrei zu beziehen über:
Tel: 0 21 66 / 24 85 6, www.koskon.de, selbsthilfe@koskon.de,
Aufgrund mehrerer Nachfragen erhalten Sie den bereits im letzten Rundbrief beschrieben Flyer zu unserer Wanderausstellung ebenfalls als Anlage.

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Neue Website der KOSKON im www

Nach dem letzten Web-Relaunch im Jahre 2004 geht KOSKON Anfang Mai mit einem neuen Erscheinungsbild im Internet an den Start. Dadurch ist dann auch ein weitestgehend barrierefreierer Zugang zu den temporären und langfristigen Selbsthilfethemen sowie den bereitgestellten Informationen und Materialien möglich.
Die Überarbeitung haben wir an neuen technologisch-organisatorischen Aspekten orientiert und damit eine grundlegende Veränderung der visuellen Präsentation vorgenommen.
Im Mittelpunkt der inhaltlichen Veränderung stand die Aufbereitung und Präsentation der Arbeitsbereiche, die bisher noch nicht oder in kleinerem Umfang dargestellt waren und eine Verbesserung der Nutzer/innenfreundlichkeit unserer Angebote für Selbsthilfeaktive und Professionelle.

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Selbstilfebörse KOSKON NRW - Seltene Erkrankungen

Als neuer Eintrag konnte folgendes Thema in die Suchhilfe für seltene Erkrankungen und Probleme aufgenommen werden:
Idiopathische Hypersomnie – Hierbei handelt es sich um häufiges unkontrollierbares und unerwünschtes Einschlafen / Einnicken aufgrund extremer Müdigkeit.
Die komplette Liste ist zu finden unter www.koskon.de. Über KOSKON NRW kann der Kontakt zu den betreffenden Personen aufgenommen werden.

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Richtlinie des Ministerium zur Förderung der Selbsthilfe-Kontaktstellen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat die Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe-Kontaktstellen veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung wurde die Gültigkeit der Richtlinie um weitere zwei Jahre verlängert.
Der Erlass und die damit verbundene Förderung der Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW traten erstmalig 1993 in Kraft. Während in den Jahren davor Kontaktstellen wieder eingestellt werden mussten, bewirkten die Richtlinien eine Stabilisierung des Kontaktstellennetzes.
Die Landesförderung stellt einen Anreiz für Kommunen und Kreise zur Beteiligung an der Finanzierung einer Kontaktstelle dar, so musste seit ihrem Bestehen keine vom Land geförderte Einrichtung ihre Arbeit einstellen. Vereinzelt wurde die Einrichtung einer neuen Kontaktstelle auch durch die Möglichkeit, Landesmittel zu erhalten, begünstigt. Darüber hinaus bildet die Richtlinie den Unterbau zur Weiterentwicklung des Kontaktstellenkonzeptes, auf dem auch die Finanzierung durch die Krankenkassen/-verbände NRW basiert.

Neben dem finanziellen Aspekt haben die qualitativen Anforderungen, die durch die Richtlinie gesetzt wurden, einen Grundstein gelegt, der den Ausbau der professionellen Selbsthilfe-Unterstützung maßgeblich beeinflusst hat. Die personellen, räumlichen und technischen Anforderungen, die in NRW mit dem Begriff Selbsthilfe-Kontaktstelle verbunden sind, haben der professionellen Selbsthilfeunterstützung zu einem im bundesweiten Vergleich hohen Niveau verholfen. Der Begriff Selbsthilfe-Kontaktstelle ist untrennbar mit einem guten Standard und einem definierten Leistungsspektrum verbunden.
So haben sich aus Sicht der KOSKON die Richtlinien bestens bewährt. Sie sind auch für die Zukunft der Garant für das hohe fachliche Niveau, das die Selbsthilfeunterstützung in NRW auszeichnet.

Die Richtlinie wird auf der neuen Website der KOSKON als Download zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit kann sie auch unter folgendem Link abgerufen werden:
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?menu=1&sg=0&anw_nr=7&val=1&ver=8&sg=1&menu=1&vd_id=12033&keyword=#NORMFUSS

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Bella Donna, die landesweite Fachstelle für Frau - Sucht - Gesundheit

Seit Februar 2010 ist die erste deutschsprachige Wissens-, Informations-, Kommunikations- und Vernetzungsbörse zum Thema „Mädchen, Frauen und Sucht“ frei geschaltet worden. Sie wurde entwickelt für Fachleute aus der Sucht- und Drogenhilfe sowie der angrenzenden Arbeitsbereiche in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland.
www.belladonnaweb.de

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Selbsthilfe-Fortbildung für Medizinische Fachangestellte

Die Kooperationsberatungsstellen für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten (KOSA) der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe haben eine Fortbildung für Medizinische Fachangestellte entwickelt. Sie hat zum Ziel, Grundinformationen über die Struktur der Selbsthilfe zu vermitteln. (Selbsthilfegruppen, -organisationen, -kontaktstellen) Weiterhin beinhaltet sie folgende Themenbereiche: Was ist Selbsthilfe, was kann sie leisten?, Themen und Verbreitung der Selbsthilfegruppen, Wie kann die Selbsthilfe in die Praxis einbezogen werden? Bestandteil der Fortbildung ist das Mitwirken von Teilnehmer/innen einer konkreten Selbsthilfegruppe.
Informationen und Anfrage bei:
 
 
KOSA - Kassenärztliche Vereinigung WL
Doris Schlömann
Am Bach 18
33602 Bielefeld
Tel: 05 21 - 5 60 7 16
Fax: 05 21 - 5 60 7 24
E-Mail: doris.schloemann@kvwl.de

KOSA - Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Stephanie Theiß
Tersteegenstraße 9
40474 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 59 70 80 90
Fax: 02 11 / 59 70 80 82
E-Mail: stephanie.theiss@kvno.de

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Neugründung einer landesweit tätigen Selbsthilfegruppe

Zum Thema „Homosexuelle mit Persönlichkeitsstörung“ (Schwerpunkt Borderline) findet am Dienstag, den 18. Mai 2010 ein Gründungstreffen in Duisburg statt. Dazu lädt Mathias Kraus, Initiator der Selbsthilfegruppe, alle Interessierten (Zielgruppe sind Schwule und Lesben mit einer Persönlichkeitsstörung im Raum NRW) ein. Weitergehende Informationen sind eingestellt auf der eigenen Website: www.hops-online.de.
Der Initiator, Mathias Kraus, steht aber auch als direkter Ansprechpartner per E-Mail
mathias@hops-online.de  oder auch telefonisch unter 0179 – 1 49 94 15 zur Verfügung.

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Pflege Kunst – Ausstellung und Veranstaltungen zur Pflege

Vom 21.03.-23.05.2010 zeigt die DASA Dortmund eine Ausstellung zum Thema Pflege mit Mitteln der Kunst. Das begleitende Programm umfasst unterschiedliche Vorträge zu Themen wie Pflege in der Familie, Demenz oder Pflegeeinstufung.

DASA, Friedrich –Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund, www.dasa-dortmund.de

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Selbsthilfeportal für jüngere Menschen durch NAKOS

Die Webseite http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de für jüngere Menschen ist online!
Die Webseite informiert über die Möglichkeiten gemeinschaftlicher Selbsthilfe, zeigt Beispiele von SHG, in denen junge Leute aktiv sind und verweist auf Selbsthilfekontaktstellen als Vermittler zu einer geeigneten Gruppe vor Ort.
Wir möchten Sie einladen, sich die neue Webseite anzuschauen und die URL-Adresse an alle weiterzureichen, die es interessieren könnte.
Das Portal ist eine Website der NAKOS – Nationale Kontaktstelle für Selbsthilfe-Gruppen.
Über eine spezielle Funktion, die auf die Einträge der NAKOS-Datenbank ROTE ADRESSEN (Selbsthilfekontaktstellen und –unterstützungseinrichtungen in Deutschland) zurückgreift, können Interessierte nach einer Kontaktstelle in ihrer Nähe suchen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, bei der NAKOS zwei verschiedene Postkarten und Plakatmotive zur Ansprache jüngerer Betroffener zu bestellen. Auf diesen ist auf der Rückseite Platz für Ihre Kontaktdaten / Ihren Stempel. Die Karten und Plakate können gerne auch in größerer Stückzahl für Veranstaltungen und Aktionen bei NAKOS angefordert werden (für Informationen siehe http://www.nakos.de).
Ebenfalls über die Website der NAKOS ist kostenlos Band 4 der Reihe Konzepte und Praxis „Junge Menschen ansprechen und motivieren. Anregungen für die Selbsthilfeunterstützungsarbeit“ abzurufen.
Link: http://www.nakos.de/site/materialien/fachinformationen/konzepte/?text_key_:int=1314

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Selbsthilfeunterstützung bei psychogenen Essstörungen

Besondere Chancen von Selbsthilfegruppen bei Essstörungen erläutert eine Broschüre mit dem Titel „Selbsthilfeunterstützung bei psychogenen Essstörungen“. Diese wurde vom Beratungszentrum bei Essstörungen „Dick und Dünn“ in Berlin inhaltlich erstellt und von der NAKOS redaktionell bearbeitet und herausgegeben.
Nach Schätzungen sind in Deutschland zwischen 600.000 und zwei Millionen Menschen an psychogenen Essstörungen erkrankt. Seit Jahren berichten Selbsthilfe-Kontaktstellen von einem wachsenden Interesse von Menschen mit Essstörungen, die sich Hilfe suchend an die Einrichtungen wenden.
Die Broschüre gibt Hinweise zum Gruppensetting, zum Umgang mit schwierigen Gruppensituationen und gibt unterstützende Regeln für die Gruppenarbeit. Die Praxishilfe richtet sich vor allen an die Mitarbeiter/innen von Selbsthilfe-Kontaktstellen und von professionellen Einrichtungen (z.B. Fachkliniken), die Selbsthilfegruppen unterstützen oder mit ihnen Arbeiten. Die Broschüre kann aber auch als Aufklärungshilfe genutzt werden. Betroffene und Angehörige erhalten so die Gelegenheit Wichtiges zum Erkrankungsbild und zur Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen zu erfahren.

Die Broschüre kann gegen Übernahme der Portokosten bestellt werden bei:
NAKOS
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
selbsthilfe@nakos.de
Tel.: 030/31018960
Fax: 030/31018970

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Checkliste für Arztbewertungsportale

Immer mehr Internetportale zur Bewertung von Ärzten und Krankenhäusern erhöhen auch die Verunsicherung: Welche Information ist seriös? Welche Bewertungskriterien sind wirklich aussagefähig? Das ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin, äzq, ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesverreinigung. Das äzq hat einen Katalog mit Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale herausgegeben. Die Checkliste zum kostenlosen Download kann der Vorbereitung dienen, ein Arztbewertungsportal zu nutzen.
http://www.arztbewertungsportale.de,

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Literatur

Informationen für Einrichtungen der Selbsthilfe - Unabhängige Patientenberatung Deutschland. die Broschüre basiert auf einem Workshop im Februar 2009 mit Vertreter/innen der Selbsthilfe. Sie stellt die Patientenberatung vor und zeigt Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden und steht als download zur Verfügung. http://www.upd-online.de/upd-fachpublikationen.html

Tiefpunkte - ein Film über die Selbstwahrnehmung junger Menschen mit Depressionen, Der Film des Medienprojektes Wuppertal wurde im Februar 2010 uraufgeführt. Er kann mit umfangreichem Material über die Homepage www.medienprojekt-wuppertal.de bestellt werden.

Bürgerbeteiligung als Weg zur lebendigen Demokratie – Helmut Klages, Ralph Keppler, Kai Masser, Stiftung Mitarbeit. Der Umgang zwischen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und kommunalen Entscheidungsträgern in der Kommune ist häufig von gegenseitigen Vorbehalten belastet. Die Broschüre setzt sich dafür ein, die bisherige Beteiligungspraxis zu verbreiten. Die Autoren arbeiten an einem Modellansatz, der Bürgerbeteiligung als verbindlichen strukturierten Prozess vorsieht. In Leipzig ist dieses Konzept zurzeit in der Planungsphase.

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