Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Selbsthilfekontaktstelle in NRW

Selbsthilfekontaktstelle Bochum
Alsenstr. 19a, 44789 Bochum
Christine Stöckigt
Tel. 02 34 – 5 88 07 07
Fax: 02 34 – 31 10 69

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Leitfäden für Selbsthilfegruppen

Die Broschüre „Selbsthilfegruppen – Ein Leitfaden für die Gruppenarbeit“ wurde neu augelegt. Sie richtet sich besonders an neue Selbsthilfegruppen und Selbsthilfegruppen, die noch nicht lange bestehen.
Die Broschüre kann wieder bei KOSKON (auch zu mehreren Exemplaren) bestellt werden.

„Gruppen im Gespräch – Gespräche in Gruppen“ ist ein neuer Leitfaden. Der Text wurde von Ingrid Arenz-Greiving, Trialog, Münster, verfasst. Herausgeberin ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) mit Unterstützung des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen. Dieser Leitfaden wendet sich vor allem an schon länger bestehende Selbsthilfegruppen, die „die bestehende Arbeit in der Selbsthilfegruppe (wieder) ein wenig in Schwung bringen“ wollen. Die einzelnen Kapitel sind in loser Blattform zusammengestellt, so dass sie gut zur Gruppenarbeit mitgenommen werden können.
Auch diese Broschüre kann bei KOSKON bestellt werden.

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Förderung örtlicher Selbsthilfegruppen in NRW gemäß $ 20,4 SGB V

Mit der einheitlichen und gemeinschaftlichen Förderung örtlicher Selbsthilfegruppen durch die Gesetzlichen Krankenkassen ist vorerst nicht zu rechnen. Ansätze hierzu werden in einigen Städten und Kreisen gemacht. Flächendeckend gilt jedoch, dass örtliche Selbsthilfegruppen Anträge auf Förderung bei den einzelnen Krankenkassen stellen müssen. Die Krankenkassenverbände haben unterschiedliche Antrags- und Förderverfahren entwickelt, die inzwischen in schriftlicher Form vorliegen.
Ein Paket aller schriftlichen Vorlagen für die Antragstellung örtlicher Selbsthilfegruppen auf Förderung durch die Krankenkassen ist bei KOSKON erhältlich.

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Förderung der Selbsthilfekontaktstellen NRW gemäß § 20,4 SGB V

Die 2001 in NRW erstmals abgeschlossene Kooperationsvereinbarung der gesetzlichen Krankenkassen zur einheitlichen und gemeinschaftlichen Förderung der nordrhein-westfälischen Selbsthilfekontaktstellen musste ursprünglich jährlich neu bestätigt werden. Das fällt nun weg. Die Krankenkassen in NRW haben sich auf eine unbefristete Geltungsdauer der Kooperationsvereinbarung geeinigt. 2003 sollen € 0,08/Versicherten in die Förderung der Selbsthilfekontaktstellen fließen. Einen Sockelbetrag in Höhe von € 5.000 erhalten zusätzlich die Kontaktstellen, die bereits aus eigener finanzieller Kraft, also ohne die Krankenkassenmittel, die Mindestvoraussetzungen für die Förderung erfüllen.

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Modellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“

Das neue bundesweite Modellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll durch die Qualifizierung so genannter „senior Trainer“ dazu beitragen, das Erfahrungswissen älterer Menschen besser für die Gesellschaft zu nutzen und so die gesellschaftliche Anerkennung der Älteren zu verstärken.

Als „senior Trainer“ sollen Menschen qualifiziert werden, die nach Abschluss ihrer Erwerbstätigkeit ihre Kompetenzen für sich und andere einsetzen möchten. Zielgruppe der „senioren Trainer“ sind Freiwilligeninitiativen, Selbsthilfegruppen und Vereine, die Unterstützung, Beratung und Begleitung benötigen. Die Qualifizierung der „senior Trainer“ findet bei überregionalen Bildungsträgern statt und umfasst einen Grundkurs zu Fragen des freiwilligen Engagements und der Gruppenarbeit sowie ergänzende Fachkurse z.B. zu den Themen Wohnberatung, Internetnutzung, Besuchsdienste etc.

An dem Modellprogramm beteiligt sind Anlaufstellen bzw. Büros für freiwilliges Engagement aus 12 Bundesländern.
Sie haben die Aufgabe, ältere Menschen als „senior Trainer“ zu gewinnen und dafür Sorge zu tragen, dass sie von örtlichen Initiativgruppen angefordert werden können. Unterstützt werden die Anlaufstellen und die Bildungsträger durch einen Projektverbund von drei wissenschaftlichen Instituten, die für die Projektkoordination, die wissenschaftliche Begleitung und die Evaluation des EFI-Programms zuständig sind. Das Modellprogramm ist auf fünf Jahre angelegt. Nähere Informationen: www.seniortrainer.de
(Quelle: Bank für Sozialwirtschaft, Info 11/02)

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Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement

Im Juni 2002 wurde das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) gegründet. Das Netzwerk hat jetzt seine inhaltliche Arbeit aufgenommen und wirbt um neue Mitglieder. Ausführliche Informationen finden sich unter www.freiwillig.de

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Spielerberatung

Die Broschüre „Spielerberatung – Wo in NRW?“ informiert über ambulante und stationäre Beratungs- und Behandlungsangebote und Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen. Sie ist kostenfrei erhältlich bei

Beratungsstelle für Glücksspielabhängige
Diakonisches Werk Herford e.V.
Auf der Freiheit 25
32052 Herford

Fachstelle Glücksspielsucht
Caritasverb. f.d. Stadtdekanat Neuss e.V.
Rheydter Str. 174-176
41464 Neuss

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Literatur

Bundesverband der Betriebskrankenkassen: BKK und Selbsthilfe 2002. Essen, 2002
Zu beziehen über:
BKK Bundesverband, Referat Gesundheitsförderung und Selbsthilfe
Tel. 02 01 – 1 79 12 61 oder 02 01 – 1 79 12 67, e-mail praevention@bkk-bv.de

Bönigk-Schulz, Marianne: Das Messie-Syndrom. Plädoyer für eine Blickwendung. Bielefeld, 2002
Zu beziehen über:
Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms (FEM) e.V.
Tegerstr. 15, 32825 Blomberg, Fax 05236 – 88 87 96, e-mail femméssies@t-online.de

Bönigk-Schulz, Marianne (Hrsg.): Dokumentation der 2. Messie-Fachtagung in Göppingen. Blomberg, 2002
Zu beziehen über:
Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms (FEM) e.V.
Tegerstr. 15, 32825 Blomberg, Fax 05236 – 88 87 96, e-mail femméssies@t-online.de

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2002. Gießen, 2002
Zu beziehen über:
KOSKON NRW

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