Telefon: 02166 / 24 85 67

Neue Selbsthilfezusammenschlüsse seltener Erkrankungen

Im Juni des vergangenen Jahres gründete sich in Düren eine Selbsthilfegruppe zum Thema „Klippel-Trenaunay-Syndrom“ (Gefäßkrankheit mit Riesenwuchs). Da eine entsprechende Selbshil-fegruppe zu diesem Krankheitsbild eher selten zustande kommt, möchte die Initiatorin ihre Gruppe auch überregional bekannt machen. Kontakt: Beate Fuß, Uhlandstraße 7-9, 52351 Düren, Telefon 0 24 21 – 50 47 40.
Selbsthilfe Achalasie – Informationen unter www.achalasie-selbsthilfe.de

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Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach § 20 Abs. 4 SGBV

Die Statistikabteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat uns aktuelle Zahlen zur Förderung der Selbsthilfe nach § 20, 4 SGBV zur Verfügung gestellt. Danach wurde die Selbsthilfe im ersten bis dritten Quartal 2001 insgesamt mit 20,15 Mio. DM gefördert, was 0,28 DM pro Versicherten entspricht. Im einzelnen ergeben sich folgende Zahlen:

Tabelle 1: direkte Selbsthilfeförderung im 1.,2. & 3. Quartal 2001 (Kontenrahmen 513)
  Bund AOK BKK IKK LKK SEE BKN EAR EAN
Betrag in Mio. DM 20,15 7,83 2,73 1,24 0,21 0,02 0,55 0,34 7,22
DM / Versicherten 0,28 0,30 0,22 0,28 0,21 0,36 0,40 0,24 0,30


Tabelle 2: direkte Selbsthilfeförderung im 1. & 2. Quartal 2001 (Kontenrahmen 513)
  Bund AOK BKK IKK LKK SEE BKN EAR EAN
Betrag in Mio. DM 14,92 6,65 1,84 0,93 0,11 0,02 0,46 0,18 4,72
DM / Versicherten 0,21 0,25 0,15 0,21 0,11 0,33 0,33 0,13 0,20


Tabelle 3: direkte Selbsthilfeförderung im Jahr 2000 (Kontenrahmen 513)
  Bund AOK BKK IKK LKK SEE BKN EAR EAN
Betrag in Mio. DM 14,90 5,55 3,56 1,01 0,21 0,02 0,35 0,39 3,80
DM / Versicherten 0,21 0,20 0,34 0,22 0,20 0,31 0,25 0,26 0,15

7.12.01, Jutta Hundertmark-Mayser - NAKOS

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Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

Auf der Mitgliederversammlung 2001 der DAG SHG e.V. wurde ein neuer Vorstand gewählt. Eva Kriwy-Gottschalk hat nicht wieder kandidiert. Bestätigt wurden Regina Riedel und Andreas Greiwe. Hinzugekommen sind Dr. Ulrich Kettler und Dr. Adrian Reinert.

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Selbsthilfe – Ein Weg aus der Ess-Störung?

war das Thema einer Fachtagung, die im Dezember 2001 von KOSKON in Kooperation mit Anna Conda veranstaltet wurde. Teilgenommen haben ca. 60 Vertreterinnen und Vetreter aus Selbsthilfekontaktstellen, Gesundheitsämtern, Krankenkassen, psychosozilen und Frauenberatungsstellen. Allein die Teilnahmeliste macht deutlich, in wie viel Bethägen das Thema Ess-Störungen relevant ist. Einige Fragen konnten durch die Tagung sicherlich beantwortet werden, zumal mit Frau Prof. Dr. Alexa Franke (Universität Dortmund), Herrn Dr. Georg Jacoby (Klinik am Korso Bad Oeynhausen) sowie Doris Schindel und Ruth Schwalbach (Anna Conda Aachen) ausgezeichnete Referentinnen und Referenten zur Verfügung standen. Besonders beeindruckend waren die sehr lebhaften und differenzieten Berichte von Vertreterinnen und einem Vertreter aus Selbsthilfegruppen. Sie bestätigten, dass Selbsthilfe allein kein Weg aus der Ess-Störung ist, aber für sie neben der Therapie ein hilfreicher und unverzichtbarer Wegweiser. Die unter Experten und Expertinnen disktierte Frage, ob die Ess-Störung eine Sucht sei oder nicht, wurde auch bei dieser Tgung immer wieder gestellt. Für die Selbsthilfegruppen war diese Frage uninteressant, sie sind vor allem interessiert an hilfreichen Therapiekonzepten.
Eine interessante und lebhafte Tagung, deren angenehme Atmosphäre nicht zuletzt beeiflusst wurde durch den schönen und komfortablen Veranstaltungsraum im Hause des BKK Landesverbandes NRW.
(Zur Tagung erscheint Ende Februar eine Tagungsdokumentation)

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Neue Selbsthilfe-Wegweiser

Selbsthilfe in Hagen
Hrsg.: Gesundheitsamt der Stadt Hagen zusammen mit dem Presse- und Informationamt.
Zu beziehen über:
Stadtverwaltung, Postfach 4249, 58042 Hagen, Fax: 02331 – 2 07 24 53
Eine stets aktualisierte Version des Verzeichnisses findet sich unter www.stadt-hagen.de.

Selbsthilfegruppen und Initiativen im Rhein-Sieg-Kreis
Hrsg.: KISS –Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Rhein-Sieg-Kreis
Zu beziehen über:
KISS Rhein-Sieg-Kreis, Landgrafenstr. 1, 53842 Troisdorf, Fax 02241 – 40 92 20, email: kiss-rhein-sieg@paritaet-nrw.org.

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Wanderausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewußt“

Die Wanderausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewusst“ hat 2001 wieder einmal die Grenze Nordrhein-Westfalens überschritten. Auf Initiative des Gesundheitstreffpunkt Mannheim und der finanziellen Unterstützung der Mannheimer Energie AG war die Aus-stellung 14 Tage in Mannheim zu sehen. „Die Ausstellung war gut besucht und viele der Besucherinnen waren sehr angetan von der Präsentation und den Bildtafeln...Wir sind froh, dass wir diese Ausstellung ... zu uns geholt haben“ schrieben die Kolleginnen aus Mannheim. Bestätigt wurde die positive Resonanz durch die zahlreichen Presseberichte.

Interessierte, die die Wanderausstellung für 2002 entleihen möchten, erhalten Unterlagen bei KOSKON NRW.

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Literatur

BKK Bundesverband (Hrsg.): BKK und Selbsthilfe.
Zu beziehen über:
BKK Bundesverband, Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen, Fax: 0201 – 1 79 10 14, e-mail: eiz@bkk-bundesverband.de

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen Stieffamilien (Hrsg.): Info-Paket – Rechratgeber Stieffamilien, Informationsbroschüre Selbsthilfegruppen Stieffamilien, Aktuelle Literaturliste, Rundbrief Stieffamilien.
Zu beziehen über:
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen Stieffamilien, Bahnhofstr. 59, 63179 Obertshausen

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.): Ratgeber für behinderte Men-schen. Bonn, 2001
Zu beziehen über
BMA, Ref. Publikationen, Best.-Nr. A712, Postfach 500, 53105 Bonn, Fax. 0180 – 5 15 15 11, e-mail: info@bma.bund.de

Die Akademie, Bruderhilfe-Familienfürsorge (Hrsg.): Mit Sicherheit freiwillig engagiert. Versicherungsschutz im Ehrenamt.
Zu beziehen über:
Die Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge, Kölnische Str. 108-112, 34119 Kassel, Fas: 0561 – 78 81 714

Meyer-Brauns, M.; Epilepsie – Literatur für Interessierte und Angehörige. o.J.
Zu beziehen über:
LV Epilepsie Selbsthilfe NRW e.V., Westhoffstr. 8-12, 44145 Dortmund, Fax: 0231 – 83 12 47

Tönnies, Sven: Leben mit Ohrgeräuschen. Selbsthilfe bei Tinnitus.
Zu beziehen über:
Sabine Zercher, Fax : 06221 – 33 82 99, e-mail: sabine.zercher@t-online.de

Von Bezold, Britta: Außen vor oder mittendrin? Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfegrup-pen und Fernsehberichterstattung über Menschen mit Behinderungen. Darstellung und Vergleich. Heidelberg, 2001
Zu beziehen über:
Buchhandel

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